Kita Dingen bleibt bis zum Sommer 2017 bestehen

Kinderbetreuung

Der Kindergarten an der Westheide in Dingen ist die einzige Betreuungseinrichtung in diesem Ortsteil von Castrop-Rauxel. Nachdem bereits eine Schließung 2016 im Gespräch war, garantiert die Stadt nun den Fortbestand der Kita bis Sommer 2017. Für die Zeit danach haben Eltern einen neuen Standort-Vorschlag eingebracht.

DINGEN

, 23.10.2015, 12:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kita Dingen bleibt bis zum Sommer 2017 bestehen

Eltern und Kinder können sich über die Bestandsgarantie bis 2017 freuen. Was danach passiert, ist noch offen.

Verlängerte „Galgenfrist“ für die Eltern von Kindergartenkindern in Dingen: Entgegen ersten Befürchtungen über eine Schließung 2016 durch den Träger AWO, garantiert die Stadt den Fortbestand des Kindergartens an der Westheide 63, bis zum Sommer 2017.

„Ein entsprechender Beschluss wird im nächsten Jugendhilfeausschuss am 12. November gefasst“, versicherte die Bereichsleiterin Kinder, Jugend und Schule, Regina Kleff, bei einer Elterninformation im Berufsbildungszentrum.

Stadt übernimmt Ausfälle

Möglich wurde dieser Deal mit der AWO, weil die Stadt die Einnahmeausfälle übernimmt, die der AWO durch zu wenige Kinder im letzten Kindergartenjahr 2016/17 entstehen. Nach bisherigen Schätzungen werden dann nur noch 15 Kinder den eingruppigen Kindergarten besuchen. Über die mögliche Höhe dieser Kosten, die von der tatsächlichen Kinderanzahl abhängig ist, wurde zunächst nichts bekannt. Derzeit gehen 22 Kinder in die Kita Westheide, von denen aber nur neun aus Dingen kommen.

Im Sommer 2017 ist an diesem Standort auf jeden Fall Schluss, da aus Brandschutz- und wirtschaftlichen Gründen ein Weiterbetrieb nicht möglich ist. Das machten Regina Kleff, ihre Abteilungsleiterin Claudia Wimber sowie die AWO-Abteilungsleiterin Sandra Schubert ebenso deutlich.

Suche nach neuem Standort

Die Stadt sei noch auf der Suche nach einem Standort für einen neuen zweigruppigen Kindergarten im Süden mit U-3-Betreuung, unterstrichen Kleff und Wimber. Das könne zwar wieder Dingen sein, doch sei dies wegen der geringen Kinderzahl eher nicht wahrscheinlich, sagte Kleff. Die Eltern brachten einen geeigneten Standort an der Fuckmühle ins Gespräch, der Kircheneigentum sei. Der Vorschlag wurde zumindest aufgenommen.

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