Kleingartenverein

Kleingärtner sind machtlos gegen Einbrüche wie am Wochenende in Castrop

Regelmäßig wird in Kleingartenanlagen in Castrop-Rauxel eingebrochen. So auch Samstagnacht in einer Anlage in der Nähe der Altstadt. Der Verein und die Mitglieder fühlen sich machtlos.
Einbrüche wie die am Wochenende in der Kleingartenanlage zwischen Schwerin und Castrop sind keine Seltenheit. © KGV

In der Nacht von Samstag auf Sonntag (13.12.) wurden in der Kleingartenanlage am Schellenberg mehrere Lauben aufgebrochen. Die Einbrecher nahmen vor allem Werkzeuge, Bilderrahmen und andere Gegenstände mit. Der Schaden beläuft sich hierbei auf ein paar hundert Euro, teilt die Polizei mit.

„Leider kommt es auf der Anlage öfter zu Einbrüchen“, berichtete Peter Sebastian, stellvertretender Vorsitzender des Kleingärtnervereins Am Schellenberg, auf Anfrage unserer Redaktion. „Vor allem zum Saisonwechsel wird viel eingebrochen, wenn die Menschen sich nicht mehr in ihren Kleingärten aufhalten, aber ihre Geräte noch dort lagern.“

Ideen, wie man sich schützen kann

Das Problem: Man könne sich nicht gegen die Einbrüche schützen. Auch eine Investition in bessere Sicherheitseinrichtungen lohne sich nicht wirklich. „Wenn man die Tür mit einem billigen Schloss versperrt, brauchen die Einbrecher eine Minute, um es zu knacken. Bei einem teuren Schloss brauchen sie zwar länger, aber aufbrechen werden sie es in jedem Fall“, sagt Peter Sebastian. Schließlich hätten die Einbrecher „alle Zeit der Welt, da sich nachts im Winter niemand in den Lauben aufhält“.

Einige Gärtner seien deshalb dazu übergegangen, erst gar keine wertvollen Gegenstände in den Lauben liegen zu lassen. Manche Vereinsmitglieder machten sich inzwischen gar nicht erst die Mühe, Türen überhaupt mit Schlössern zu versehen.

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