Kommunen sorgen sich um Schließung des Straßenstrichs

Dortmunder Nordstadt

Angesichts der bevorstehenden Schließung des Straßenstrichs in Dortmund wächst in den Nachbarstädten die Angst vor einer Verlagerung der Prostitution und ihrer Begleiterscheinungen. Es geht um einen Personenkreis von circa 700 Prostituierten und ihrer rund 2500 Begleiter aus Bulgarien.

CASTROP-RAUXEL

von Von Peter Wulle

, 14.04.2011, 07:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zustände wie am Dortmunder Straßenstrich? Dagegen wehren sich die Bürgermeister aus den umliegenden Städten.

Zustände wie am Dortmunder Straßenstrich? Dagegen wehren sich die Bürgermeister aus den umliegenden Städten.

Fast drei Stunden lang tauschten am Dienstagabend auf Einladung der Bezirksregierung Arnsberg Vertreter aus Dortmund ihre Argumente mit denen von 15 Kommunen und zwei Kreisen aus dem Umland aus. "Mit Vertretern unserer Nachbarstädte habe ich eine gewisse Besorgnis darüber zum Ausdruck gebracht, dass sich das Problem in die Region verlagert", berichtete Dezernent Michael Eckhardt.Sperrbezirk ausweiten Die Bezirksregierung Arnsberg muss darüber befinden, ob sie entsprechend dem Dortmunder Ratsbeschluss eine Verordnung erlässt, die den Sperrbezirk auf die ganze Stadt ausweitet. "Ihre Sorgen sind angekommen. Wir werden alle heute gehörten Argumente intensiv überprüfen, abwägen, gewichten und dann entscheiden", teilte Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann mit.

Castrop-Rauxel vorsorglich schon zum Sperrbezirk zu machen, ist nicht möglich. "Das geht rechtlich nicht", so Michael Eckhardt.

Lesen Sie jetzt