Kreis Recklinghausen: Dritthöchste Inzidenz in ganz Nordrhein-Westfalen

Coronavirus

Der Kreis Recklinghausen ist nach dem Kreis Lippe und der Stadt Solingen der Bereich mit der aktuell höchsten Inzidenz in NRW. Ob das weitere regionale Verschärfungen bringt, ist noch unklar.

Castrop-Rauxel

, 15.12.2020, 08:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Corona-Zahlen steigen immer noch, für das Gesundheitssystem werden Überlastungen befürchtet.

Die Corona-Zahlen steigen immer noch, für das Gesundheitssystem werden Überlastungen befürchtet. © picture alliance/dpa

Am Mittwoch (16.12.) greift der harte Lockdown, den Bund und Länder am Sonntag gemeinsam verabredet haben, um das Infektionsgeschehen in Deutschland endlich in den Griff zu bekommen. Guckt man sich am Dienstagmorgen die aktuellen Zahlen des Landeszentrums für Gesundheit an, ist das weiter dringend nötig.

Und leider spielt der Kreis Recklinghausen dabei gerade keine ganz rühmliche Rolle. Hinter dem Kreis Lippe, der mit einer 7-Tage-Inzidenz von aktuell (Stand heute 0 Uhr) mit einem Wert von 303,0 weiter negativer Spitzenreiter ist, folgen nämlich die Stadt Solingen (258,7) und der Kreis Recklinghausen (250,1) auf den Plätzen 2 und 3.

Konsequenzen aus den Werten noch unklar

Damit ist die Inzidenz im Kreisgebiet rund um Castrop-Rauxel nach der offiziellen Zählweise (die LZG-Zahlen sind maßgebend für die Verhängung möglicher weiterer Einschränkungen) im Vergleich zu Montag zwar nur leicht, aber weiter gestiegen.

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Zum Vergleich: Die Nachbarstädte Dortmund (209,9) und Bochum (176,2) liegen deutlich unter den Recklinghäuser Werten. Das gilt sogar auch für Herne (214,8), wo die Inzidenz vor kurzer Zeit auch noch bei Werten von über 300 gelegen hatte.

Ob nun im Kreis Recklinghausen weitere Verschärfungen nach dem Vorbild des Kreises Lippe angeordnet werden, ist am Dienstagmorgen noch unklar.

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