Kreis sperrt Zugang zum Naturschutzgebiet

Tongrube Lessmöllmann

Den zentralen Zugang zum Naturschutzgebiet um die Tongrube Lessmöllmann hat der Kreis Recklinghausen gesperrt. Wildwanderer drohen durch Trampelpfade den Lebensraum seltener oder bedrohter Tierarten einzuschränken. Das soll sich jetzt ändern.

CASTROP-RAUXEL

29.10.2013, 14:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Biotop der ehemaligen Tongrube Lessmöllmann ist auch in den Randbereichen Rückzugs- und Lebensraum für bedrohte Tierarten. Wildwanderer gefährden jedoch deren Bestand. Nun hat der Kreis reagiert.

Das Biotop der ehemaligen Tongrube Lessmöllmann ist auch in den Randbereichen Rückzugs- und Lebensraum für bedrohte Tierarten. Wildwanderer gefährden jedoch deren Bestand. Nun hat der Kreis reagiert.

Die Vögel im Lessmöllmann

Dorngrasmücke: Der grau-braun-weiße Singvogel verbringt den Winter südlich der Sahara. Von Mai bis Juni ist Hauptbrutzeit. Sein Nest baut der Vogel in Bodennähe in dichtem Gestrüpp.
Fitis: Auch der Fitis verbringt die Winterzeit im tropischen Afrika. Sein Äußeres gleicht dem eng verwandten grauen Zilpzalp. Er bevorzugt unter anderem Gwässerufer als Brutplatz.
Schwanzmeise: Rücken und Nacken sind schwarz befiedert, Schultern und Flanken sind gräulich bis braunrot. Der namensgebende lange Schwanz ermöglicht ihnen die Nahrungssuche an den äußersten Enden der Zweige. Die Schwanzmeise verbringt auch den Winter in Deutschland. 

(Quelle: NABU)

Mit dieser Maßnahme verbinden Kreis und RVR die Hoffnung, die Ruhezonen für Flora und Fauna des östlichen Waldbereiches dauerhaft größer werden zu lassen. „Vielleicht erobert sich im Laufe der Zeit der Wald hier, mit dieser kleinen Unterstützung, wieder ein Stück zurück“, so ihre Vorstellung. Die Tongrube selber bleibt weiter erlebbar, nun aber nur noch über den Zugang am südlichen Ende des Naturschutzgebietes.

In den Naturschutzgebieten Wagenbruchquelle und Tongrube Lessmöllmann leben am Rande des Gewässers zahlreiche seltene Vogelarten wie Dorngrasmücke, Fitis und Schwanzmeise, in den Wäldern rundherum Arten wie Misteldrossel und Buntspecht. Auch Seefrösche und Kammmolche finden hier ihren Lebensraum. Um diese hier dauerhaft erleben zu können ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Schutz der Lebensräume der Tiere und Pflanzen und dem Erlebnisraum für Menschen notwendig.  

Die Vögel im Lessmöllmann

Dorngrasmücke: Der grau-braun-weiße Singvogel verbringt den Winter südlich der Sahara. Von Mai bis Juni ist Hauptbrutzeit. Sein Nest baut der Vogel in Bodennähe in dichtem Gestrüpp.
Fitis: Auch der Fitis verbringt die Winterzeit im tropischen Afrika. Sein Äußeres gleicht dem eng verwandten grauen Zilpzalp. Er bevorzugt unter anderem Gwässerufer als Brutplatz.
Schwanzmeise: Rücken und Nacken sind schwarz befiedert, Schultern und Flanken sind gräulich bis braunrot. Der namensgebende lange Schwanz ermöglicht ihnen die Nahrungssuche an den äußersten Enden der Zweige. Die Schwanzmeise verbringt auch den Winter in Deutschland. 

(Quelle: NABU)

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