Kritik der CDU: Migranten müssen mehr beisteuern

Zwölf Punkte in Richtung Integrationsrat

Einladungen zu Gemeindefesten - das sei zu wenig. Von den Migranten müssten mehr zu einer gelungenen Integration beisteuern. Das ist einer der Kritikpunkte, die die CDU Castrop-Rauxel formuliert hat. Aber nicht der einzige.

CASTROP-RAUXEL

, 03.09.2014, 17:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
2014.07.08  Dortmund Festi Ramazan Reportage Essen       letzter Stand (5ter)

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Überraschend hat bei den Wahlen die Junge Alternative (JA) des griechisch-stämmigen Nachwuchspolitikers Fotis Matentzoglou dort eine Mehrheit erzielen können. Er beansprucht den Vorsitz des Integrationsrates. Zu den Forderungen der CDU zählen auch eine Reihe von Erwartungen an die Menschen mit Migrationshintergrund. so heißt es beispielsweise in Punkt 9: „Wir erwarten von Zuwandernden, dass sie die deutsche Sprache erlernen. Wer sich verweigert, Deutsch zu lernen, hat in unserem Land leider keine Zukunftschancen.“

Darüber hinaus erwartet die CDU auch Anstrengungen von den Menschen mit Zuwanderungsgeschichte über die ritualisierten Begegnungen hinaus die Kommunikation zu suchen. Wörtlich heißt es in dem Papier dazu: „Immer wieder wurde vom Integrationsrat eine echte Zusammenarbeit mit der hier lebenden einheimischen Bevölkerung vermisst. Die CDU erwartet, dass auch vonseiten der Menschen mit Migrationshintergrund Anstrengungen unternommen werden, diesen Prozess zu fördern. Es darf nicht bei Einladungen zu Gemeindefesten und anderen Veranstaltungen bleiben; die Kommunikation muss in beide Richtungen hin erfolgen.“  

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