Kunterbuntes Kochen bei den Frauenkulturtagen

In Deininghausen

Köstliche Gerüche wiesen den Weg ins Begegnungszentrum "Dein Treffpunkt". Hier wurde am Freitagmittag "kunterbunt" gekocht. Türkisches Kartoffelbrot war nur eine der vielen Leckereien an diesem Tag. Auch Zigarren in Öl standen auf dem Speiseplan.

DEININGHAUSEN

von Von Gabriele Regener

, 18.03.2011, 15:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Christina Kulas (l.) und Rita Kaczor
wollten eigentlich ins Nähcafé, haben stattdessen beim Kunterbunten Kochen mitgemacht.

Christina Kulas (l.) und Rita Kaczor wollten eigentlich ins Nähcafé, haben stattdessen beim Kunterbunten Kochen mitgemacht.

Denn das „Kunterbunte Kochen“ im Rahmen der diesjährigen Frauenkulturtage, übrigens zum ersten Mal im Programm, wartete mit allerlei leckeren Spezialitäten aus verschiedenen Ländern auf. "Schließlich stammen die rund 20 Frauen, die heute hier sind, aus sechs verschiedenen Nationen", erklärt Isabella Koput, zuständig für integrative Arbeit in Stadtteilbüro.Schnell zeigte sich, dass hier versierte Hausfrauen versammelt waren. Ruckzuck wurde am großen Tisch Gemüse geschnippelt, Kartoffeln geschält, Teig angerührt – und viel erzählt und gelacht. Kurz darauf brutzelten die "Zigarren" im Öl. Mit flinken Fingern hatten einige Köchinnen etliche Dutzend der beliebten "Sigara Börek" gerollt. Eine türkische Spezialität aus dünnem Teig, gefüllt mit Schafskäse.

Auch Ingegard Pier, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, hatte fleißig geholfen. "Siebeneinhalb Rollen habe ich geschafft", freute sie sich. Und dass sich diese goldgelben Rollen bestens als Fingerfood eignen, bewies der Appetit vieler Frauen und ihrer Kinder. Mit den "Sigaras" ließ sich die Wartezeit auf das gemeinsame Mittagessen bestens überbrücken. Das fiel opulent aus: gefüllte Teigtaschen, bunter Salat, Schmalzbällchen, das Kartoffelbrot, süße Teigwaren mit Walnüssen und vieles mehr kam auf die große Tafel. "Seit wir das Nähcafé haben, ist der Kreis gewachsen", so Isabella Koput. Denn gekocht wird schon lange monatlich in der Grundschule. Statt mit Nadel und Faden zu arbeiten haben am Freitag manche gern den Kochlöffel geschwungen.

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