Lockdown und Impfungen bringen Corona-Delle in den Krankenhäusern

Coronavirus

Fünf Covid-19-Patienten werden derzeit im EvK Castrop-Rauxel behandelt. Es waren schon weit mehr. Die Lage in den Krankenhäusern ist derzeit überschaubar. Aber die Infektionslast steigt weiter.

Castrop-Rauxel

, 16.03.2021, 07:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Als Intensivpatienten sind im Kreis Recklinghausen 16 (Quelle: Kreis Recklinghausen, 16.3.) bzw. 19 (Quelle: DIVI-Intensivregister, 15.3.) vermerkt.

Als Intensivpatienten sind im Kreis Recklinghausen 16 (Quelle: Kreis Recklinghausen, 16.3.) bzw. 19 (Quelle: DIVI-Intensivregister, 15.3.) vermerkt. © picture alliance/dpa

Die Lage in unseren Krankenhäusern ist so entspannt wie lange nicht: 73 Covid-19-Patienten werden in den Kliniken des Kreises Recklinghausen derzeit behandelt. Fünf Personen mit Sars-CoV-2-Infektion liegen im EvK Castrop-Rauxel. Auf Intensivstationen sind derzeit 16 Personen.

Anfang März waren es kreisweit noch 100 Patienten, Anfang Februar 194, Anfang Januar 256. Hier haben sowohl der lange Lockdown als auch die Impfungen der besonders vulnerablen Personen in Pflegeheimen, aber auch im Impfzentrum Wirkung gezeigt.

Dazu zählen vor allem die Über-70- und Über-80-Jährigen. Bei denen gibt es deutlich schwerere Krankheitsverläufe als bei jüngeren Personen. Laut Kreis RE werden jeweils 60 Prozent der 70- bis 79-Jährigen und der Über-80-Jährigen im Falle einer Covid-19-Erkrankungen stationär behandelt. Bei 60- bis 69-Jährigen waren es im Februar 27 Prozent, bei noch jüngeren Infizierten lag der Anteil derer, die ins Krankenhaus mussten, bei um 10 oder weit weniger Prozent.

Die Infektionslage bewegt sich aber weiter auf die Inzidenz von 100 zu. Im Kreis Recklinghausen steigt der aktuelle Wert (16.3.) auf 82,2, in Castrop-Rauxel liegt er nun bei 90,0. Am Dienstag wurden vier neue Todesfälle gemeldet: zwei in Dorsten, einer in Oer-Erkenschwick und Recklinghausen. 728 Menschen starben seit Ausbruch der Pandemie an oder mit Corona.

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