Manfred Postel kandidiert für FWI bei Bürgermeisterwahl

CASTROP-RAUXEL Einstimmig hat die Freie Wähler Initiative (FWI) Manfred Postel als ihren Bürgermeisterkandidaten nominiert. Erwartungsgemäß stellt das bürgerliche Lager aus CDU, FDP und FWI damit nun drei Kandidaten gegen den amtierenden Bürgermeister Johannes Beisenherz (SPD) auf.

von Von Peter Wulle

, 23.03.2009, 13:06 Uhr / Lesedauer: 2 min
Manfred Postel kandidiert für FWI bei Bürgermeisterwahl

Manfred Postel von FWI.

FWI-Vorsitzender Hermann Bohle erklärt zur Nominierung eines eigenen Bürgermeisterkandidaten: "Wir lassen uns nicht in eine politische Ecke drängen. Wir sind als Freie Wähler, die nur kommunal antreten, gehalten, unser eigenes, kantiges und bürgernahes Profil offensiv zu zeigen. Deswegen lehnen wir alle parteitaktischen Spielchen und Kungeleien, wie sie zwischen der SPD, den Grünen und Der Linken gelaufen sind, ab."

FWI-Vorsitzender Hermann Bohle erklärt zur Nominierung eines eigenen Bürgermeisterkandidaten: "Wir lassen uns nicht in eine politische Ecke drängen. Wir sind als Freie Wähler, die nur kommunal antreten, gehalten, unser eigenes, kantiges und bürgernahes Profil offensiv zu zeigen. Deswegen lehnen wir alle parteitaktischen Spielchen und Kungeleien, wie sie zwischen der SPD, den Grünen und Der Linken gelaufen sind, ab."

Themen wie Umweltpolitik, Steuerabgaben und Gebühren stehen weiterhin im Fokus Manfred Postel erklärte nach seiner Wahl: "Wir werden auch nach 20 erfolgreichen Jahren FWI im Rat der Stadt Castrop-Rauxel alle kommunalpolitischen Themen besetzen und Themen wie Umweltpolitik, Finanzen, Gebühren, Abgaben und Steuern zum Wohle der Bürger nach wie vor in den Fokus stellen. Fast täglich liefert Rot-Grün neue Themen wie Aushungern des Bürgerausschusses durch die Vorsitzende und den Bürgermeister, newPark, Abholzungen in Ickern und anderswo, Baumschutzsatzung, Bauen in Naturschutzgebieten, Scheitens Berg, Grutholz, B 474n, L654n, Klein-Manhattan am Stadtgarten oder zuletzt die Nebeneinkünfte des Bürgermeisters." Postel weiter: "Unser Entstehen aus Bürgerinitiativen heraus haben wir nicht vergessen, deshalb unterstützen und beteiligen wir uns mit den uns zur Verfügung stehenden Finanzmitteln und persönlichem Einsatz unserer Mitglieder an Initiativen wie der gegen das neue Gewerbegebiet Datteln auf der Stadtgrenze zu Henrichenburg, den Aktionen des BUND gegen die B 474n sowie das E.ON-Kraftwerk und den Initiativkreis gegen die Industrialisierung der Rieselfelder."

Postel: Finanzlage der Stadt ist "katastrophal" Als "katastrophal" bezeichnet Manfred Postel die Finanzlage der Stadt. Einnahmen in Höhe von 124 Mio. Euro, so rechnet er vor, stünden 151 Mio. Euro Ausgaben gegenüber. Dies bedeute also ein Minus von 27 Mio. Euro. "Allein 70 Prozent der Ausgaben", so Postel, "resultieren aus Personalkosten und der Kreisumlage. In den Folgejahren ist keine Besserung in Sicht." Für ihn steht daher fest: Alle Wohltaten, mit denen sich der Bürgermeister und Rot-Grün schmücken, sind mittlerweile kreditfinanziert."

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