Marc Frese: „Lust auf Nachbarschaft und Zusammenhalt: Das genau haben wir hier bewiesen“

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Der Mein-Ickern-Chef war am großen Festwochenende nur am Sonntag dabei. Wie kann denn das sein? Er hatte eine Einladung, der er nicht widerstehen konnte. Wir sprachen mit Marc Frese.

Ickern

, 02.09.2019, 17:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Marc Frese: „Lust auf Nachbarschaft und Zusammenhalt: Das genau haben wir hier bewiesen“

Zeit für viele Gespräche: Am Sonntag beim Familienfest war Marc Frese (2.v.r.), Vorsitzender von Mein Ickern, wieder in Ickern unterwegs, hier mit Michael Chasanis von der Griechischen Gemeinde und Bürgermeister Rajko Kravanja. © Uschi Bläss

Freitag beim Bürgerpicknick waren Hunderte Menschen da. Samstag beim Rudel-Karaoke-Singen wieder. Einer fehlte: Marc Frese, der Vorsitzende des Veranstalter-Vereins Mein Ickern. Warum er nicht da war und erst am Sonntag beim Familienfest mitmischte, erklärte er uns am frühen Nachmittag am Telefon im Interview.

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Herr Frese, wo sind Sie gerade?

Mitten auf dem Markt. Hier ist es richtig voll.

Wir hörten, Sie waren am Freitag und Samstag nicht dabei. Wie kann das denn?

Weil ich die große Ehre hatte, unseren Bürgerverein „Mein Ickern“ beim Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier zu präsentieren.

Worauf sind Sie besonders stolz?

Dass es wieder einmal geklappt hat, so viele Vereine, Initiativen und Projekte nach Ickern zu holen. 120 Stände sind hier beim Familienfest. Ganz Ickern scheint auf den Beinen zu sein. Wir haben überschlagen, dass an allen drei Tagen mindestens 7000 Menschen hier waren. Am Freitag waren es 1000, am Samstag 500 und heute ungefähr 6000 Zuschauer. Für die Leute, die direkt am Markt wohnen, war das Wochenende Highlife direkt vor der Haustür. Dass sich niemand beschwert hat und alle mitgemacht haben zeigt, dass gerade das den Stadtteilverein ausmacht. In fünf Jahren hat sich der Verein gut aufgebaut. Wir wachsen immer mehr.

Ihr persönliches Resümee?

Ich denke da mal an meinen Freitag in Berlin. Das Motto war „Lust auf Zukunft“. Und genau das wird hier gelebt. Lust auf Nachbarschaft und Zusammenhalt: Das genau haben wir hier bewiesen. Ich empfinde es auch als persönliche Anerkennung für die viele Zeit, die ich in den Verein investiert habe, wenn so viele Menschen begeistert mitmachen. Das Bürgerfest ist in diesem Jahr noch größer und schöner geworden, weil wir an allen drei Tagen volles Programm hatten.

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