Maskengegner auf dem Schulweg? Stadt sind bislang keine Pläne bekannt

mlzCorona-Protestaktion

Das NRW-Bildungsministerium hat die Schulen des Landes vor geplanten Protestaktionen von Corona-Leugnern gewarnt. Die Stadt Castrop-Rauxel hat dafür bislang allerdings keine Anzeichen.

Castrop-Rauxel

, 07.11.2020, 14:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Initiative „Querdenken 711“ hat laut NRW-Bildungsministerium für Montag (9. November) eine deutschlandweite Protestaktion gegen die Maskenpflicht angekündigt. Dabei sollen Eltern und Kinder auf dem Schulweg angesprochen und unwirksame Masken mit dem Logo der Initiative verteilt werden.

Mit CO2-Messungen unter dem Mundschutz der Kinder soll zudem auf die angebliche Gefährlichkeit und Unwirksamkeit der Masken hingewiesen werden, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums an die Schulen vom Donnerstag. Doch wie viel Wahrheit steckt in dieser Ankündigung?

Bildungsministerium bleibt bei der Warnung

Noch am Donnerstagabend (5.11.) ruderte die „Querdenken“-Bewegung in Person von Gründer Michael Ballweg zurück. In einer Pressemitteilung ließ er verlauten, dass es sich bei der Aktion lediglich „um einen Test der Kommunikationsstrukturen“ gehandelt habe. Man werde immer wieder vor einer Unterwanderung gewarnt und habe so die Organisation auf undichte Stellen überprüfen wollen.

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Trotz des vermeintlichen „Tests“ blieb das Schulministerium bei seiner Warnung. Hinweise auf geplante Aktionen gebe es in Castrop-Rauxel laut Stadtsprecherin Uta Stevens bislang nicht. „Solche Pläne sind der Stadtverwaltung nicht bekannt. Sollte es jedoch Hinweise geben, können die natürlich gerne an uns herangetragen werden.“

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