Mehr Covid-Patienten denn je auf Intensivstationen im Kreis Recklinghausen

Divi-Intensivregister

Die Zahl der Patienten, die an Covid-19 schwer erkrankt sind, ist im Kreis Recklinghausen auf einem Höchststand. Die Zahl der freien Intensivbetten ist hingegen noch stabil.

Kreis Recklinghausen

, 20.04.2021, 07:58 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wer regelmäßig in die Statistik des Divi-Intensivregisters schaut, der hat gemerkt: Die Zahl der Patienten, die im Kreis Recklinghausen wegen eines schweren Krankheitsverlaufs in Folge einer Coronainfektion auf Intensivstationen liegen, ist höher denn je.

46 Covid-Fälle meldeten die Kliniken am Montag (19.4.) ins Intensivregister. Das waren zwei mehr als am Sonntag und sieben mehr als noch am Samstag. Zu dem Zeitpunkt lag die Zahl bei 39 – und das war der bisherige Höchstwert seit dem Beginn der Meldungen Ende Oktober. Auch in der zweiten Welle, die Ende Dezember und Mitte Januar ihren Höchststand erreichte, war diese Zahl nicht höher.

Besonders der schnelle Anstieg ist zurzeit signifikant: Anfang Februar lagen noch 9 Covid-Patienten auf Intensivstationen. Diese Zahl blieb bis Anfang April (4.4.) relativ stabil (16). Binnen neun Tagen ging es dann rauf auf 39 Patienten (13.4.). Nun sind wir bei 46.

Die Zahl der Menschen, die dort auch über ein Beatmungsgerät mit Sauerstoff versorgt werden müssen, liegt derzeit bei 22. Das ist noch nicht Höchststand. Mitte Dezember (13.12.) und Anfang Februar (5.1.) lag diese Zahl schon einmal bei 24 Patienten. Freie Betten auf Intensivstationen sind noch reichlich verfügbar: Die Summe der Meldungen ist am Montag 36. Der niedrigste Wert war am 31. Januar eine 22.

Hinweis der Redaktion: Unsere Daten beziehen sich auf eine täglich aktualisierte Veröffentlichung des DIVI-Intensivregisters auf Landkreisebene. Hier sind alle Intensivbetten inkludiert, auch die für Frühgeborene und Kinder, die allerdings keine Corona-Relevanz haben.

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