Minister Eckhard Uhlenberg preist Castrop-Rauxeler Künstlerinnen an

Ausstellungseröffnung in Düsseldorf

CASTROP-RAUXEL/DÜSSELDORF Gretel Schmitt-Buse und Ursula Commandeur wohnen nur wenige Kilometer voneinander entfernt in Castrop-Rauxel. Künstlerisch zusammen kamen die Castroperin und die Becklemerin erstmals nicht in ihrer Heimatstadt, sondern in Düsseldorf.

von von Michael Fritsch

, 29.10.2009, 15:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gretel Schmitt-Buse (l.) und Ursula Commandeur mit Minister Eckhard Uhlenberg.

Gretel Schmitt-Buse (l.) und Ursula Commandeur mit Minister Eckhard Uhlenberg.

Es ist die dritte Ausstellung im Ministerium, für Rheinländer somit also bereits eine Tradition begründet, wie der Werler Landwirt Uhlenberg eher augenzwinkernd bei der Vernissage bemerkte, die von Klavier- und Saxophonmusik begleitet wurde. Die Arbeiten Schmitt-Buses und Commandeurs sollen nach den Worten des Ministers „die Dienstwege im Ministerium stören“.

Anders als die Musikberieselung in den Warenhäusern, die unbewusst Kaufbereitschaft fördern soll, sei die Kunst der beiden Castrop-Rauxelerinnen kein dekoratives Beiwerk, sondern Einladung „zur Unterbrechung, zur Besinnung, zur Reflexion“. Sie zögen den Blick und das Interesse auf sich und damit weg von Akten, Vorgängen und Dienstbesprechungen, wozu der Ressortchef seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sogar offiziell aufforderte: „Unterbrechen Sie hin und wieder Ihre Dienstgänge, lassen Sie ihren Blick gefangen nehmen von Frau Commandeurs und Frau Schmitt-Buses Plastiken und Gemälden. Schauen Sie hin und fangen Sie an, etwas zu entdecken.“  

Lesen Sie jetzt