Mit der App durchs Schiffshebewerk Henrichenburg

Funktionen für Erwachsene und Kinder

Mit der App ins Museum: Ab sofort ist das möglich im Schiffshebewerk Henrichenburg. An 35 Stationen führt sie durch das Museum und den Schleusenpark. Und dabei vereint die App eine ganze Reihe von Funktionen - sogar solche, die es bisher noch gar nicht gab im LWL-Industriemuseum.

HENRICHENBURG

von Von Tamina Urbaniak

, 20.09.2014, 06:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stellten die Schiffshebewerk-App vor (v.l.): Dirk Zache (Direktor des LWL-Industriemuseums), Matthias Löb (Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe), Hermann Poppen (Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Duisburg-Meiderich) und Dr. Arnulf Siebeneicker (Leiter des Industriemuseums Schiffshebewerk).

Stellten die Schiffshebewerk-App vor (v.l.): Dirk Zache (Direktor des LWL-Industriemuseums), Matthias Löb (Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe), Hermann Poppen (Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Duisburg-Meiderich) und Dr. Arnulf Siebeneicker (Leiter des Industriemuseums Schiffshebewerk).

Hier gibt es die kostenlose App
Runterladen können sich Besucher die Museums-App im .

zum Beispiel noch keinen Audio-Guide, wie er bei anderen Museen üblich ist. Jetzt schon - in dreierlei Ausführung. Für Erwachsene, für Erwachsene auf Englisch und für Kinder. 35 Stationen - 20 davon auf dem Gelände des Industriemuseums, 15 im Bereich des Schleusenparks - kann man damit "abklappern" und jedes Mal einen ein bis zwei Minuten langen Text-Schnipsel anhören. Kinder und Jugendliche seien eine wichtige Zielgruppe für das Museum, sagte Matthias Löb, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), und gerade sie erreiche man gut über eine App. "Damit der Museumsbesuch keine Pflicht oder Fron, sondern Vergnügen ist", so Löb.

Bei der Kinder-Führung hilft sogar Jörg Hartmann, der Darsteller des Dortmunder Tatort-Kommissars. Er leiht Käpt'n Henri seine Stimme. Der pensionierte Binnenschiffer Henri, der seit Jahren als Maskottchen Kinder durchs Museum leitet, erklärt seinem Enkel Jan, wie das alles so funktioniert im Hebewerk - so wird ein kleines Hörspiel draus. Was die App - neben Service-Elementen und sich aktualisierenden Infos über Sonderausstellungen - sonst noch kann, ist ein Video abzuspielen. Das stammt aus dem Jahr 1959 und zeigt das alte Hebewerk in Aktion. Außerdem gibt es eine Slideshow mit Bildern vom Schleusenpark und einen GPS-gestützten Lageplan.

Momentan gibt es die App nur für Smartphones mit Android-System. Besitzer von Apple-Geräten also bleiben bisher außen vor. Noch, denn mittelfristig soll auch für IOS eine Version hinzukommen. Solange kann man sich im Museum auch ein kleines Tablet ausleihen.

Hier gibt es die kostenlose App
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