Mit Pistole und Schlagstock: Täter-Trio überfällt Tankstelle in Henrichenburg

mlzAn der B235

In Henrichenburg ist am Wochenende eine der zwei Tankstellen in der Nähe der Autobahnauffahrt überfallen worden. Die Täter waren bewaffnet. Es gibt relativ genaue Beschreibungen.

Henrichenburg

, 04.11.2019, 12:43 Uhr / Lesedauer: 1 min

Erstmeldung 12.43 Uhr: Drei Maskierte

Die Polizei meldet am Montagmorgen einen Überfall auf eine Tankstelle an der Hebewerkstraße. Nach Recherchen unserer Redaktion handelte es sich dabei die Shell-Tankstelle unweit der A2-Auffahrt auf der B235.

Gegen 1 Uhr am Samstagmorgen kamen demnach drei maskierte Täter erst auf das Gelände, dann in den Verkaufsraum. Einer der Täter drohte mit einer Schusswaffe, ein anderer mit einem Schlagstock.

Angestellter im Dienst öffnete die Kasse

Hinter der Kasse stand ein 18-jähriger Angestellter, den die Täter aufforderten, die Kasse zu öffnen. Sie nahmen Bargeld heraus und füllten im Anschluss auch eine Menge Zigaretten in einen mitgebrachten Rucksack. Zusätzlich nahmen sie einen Karton mit Zigaretten mit. Dann flüchteten sie.

Die Täter waren 18 bis 20 Jahre alt. Die Polizei hat Beschreibungen ihrer Personen formuliert und bittet Zeugen um Hinweise:

  • Der Schusswaffenträger war etwa 1,80 Meter groß und schlank.
  • Der mit dem Schlagstock war etwa 1,85 Meter groß und schlank. Er trug eine grau-weiße Tarnjacke. Auffällig war, dass es sich bei dem Schlagstock um einen Teleskopschlagstock mit schwarzem Griff und goldfarbenem Ende handelte.
  • Der dritte Täter war etwa 1,75 Meter groß und schlank. Er hatte über sein schwarzes lockiges Haar eine Kapuze übergezogen.

Hinweise erbittet das Fachkommissariat unter Tel. 0800/2361 111.


Aktualisierung um 15.30 Uhr: Das sagt Shell

Die überfallene Shell-Tankstelle wird generell mit Kameras überwacht. Ob ein Video von dem Überfall Samstagnacht existiert und ob die Polizei dieses auswerten kann, dazu wollte sich die Pressesprecherin Cornelia Wolber nicht äußern. Jeder Überfall auf eine Shell-Tankstelle werde jedoch zur Anzeige gebracht, sagte Wolber auf Anfrage der Redaktion.

Für den 18-jährigen Angestellten, der den Überfall mit Schusswaffe und Schlagstock erleben musste, wird es nun Hilfsangebote geben, sofern er es wünscht. Jeder Mitarbeiter, der von einem Überfall betroffen ist, bekomme psychologische Unterstützung über die Berufsgenossenschaft, sagt die Pressesprecherin. Der Pächter werde diese Hilfestellung seinem Angestellten anbieten.

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