Mitgliederversammlung des Tierheims verschoben

Neuer Termin

Das Chaos in den Unterlagen ist einfach zu groß: Der Tierschutzverein muss den Termin für seine Mitgliederversammlung, die für den 3. Mai geplant war, verschieben. Laut Johannes Beisenherz, der den Verein kommissarisch leitet, zwar durchaus peinlich - aber auch notwendig, um ein für alle Mal Ordnung zu schaffen.

CASTROP-RAUXEL

, 20.04.2016, 17:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Tierheim am Deininghauser Weg in Castrop-Rauxel.

Das Tierheim am Deininghauser Weg in Castrop-Rauxel.

Der Tierschutzverein kann auch den Termin 3. Mai für die Mitgliederversammlung nicht halten. Das Durcheinander in den Papieren ist offensichtlich noch größer als erwartet. Als neues Datum ist jetzt der 31. Mai um 19.30 Uhr im Mythos in Habinghorst genannt.

„Die Bearbeitung der Mitgliederkartei zeigt, dass katastrophal vorgegangen wurde. Wir sind dabei, das Ganze in geordnete Bahnen zu lenken“, erklärte der kommissarische Vorsitzende des Vereins Johannes Beisenherz und verschwieg nicht, dass er die erneute Terminverschiebung für peinlich genug halte. Beisenherz: „Aber wir sind angetreten, um die Gründe ganz offen zu legen, und wir wollen keinen Formfehler machen.“

Mitglieder müssen einzeln angeschrieben werden

Unter den rund 450 Mitgliedern gebe es beispielsweise 120, von denen gar kein Aufnahmeantrag vorliege. Sie müssten alle einzeln angeschrieben und um Bestätigung gebeten werden. Dann gebe es eine Reihe von Leuten, die zum Ende des vergangenen Jahres gekündigt hätten – allerdings sei auf der Unterlage nur lapidar „mündlich gekündigt“ vermerkt. Auch hier müsse die entsprechende Bestätigung eingeholt werden.

„Da ist es Roswitha Heises Aufgabe, uns durch ihre Unterschrift zu bestätigen, dass diese Leute gekündigt haben“, sagte Beisenherz. Bei diesen ehemaligen Mitgliedern könnte es sich zumindest um Teile der Unterstützer handeln, die die ehemalige Vorsitzende Roswitha Heise auf der Höhe der Auseinandersetzung mit Nils Bettinger ins Boot geholt hatte.

Neue Atmosphäre nach Ende der Querelen

Der Alt-Bürgermeister ist selbst 1994 Mitglied im Tierschutzverein geworden, als z.B. auch in der SPD-Fraktion Sammellisten herumgingen, in die man sich eintragen konnte. Damals durchaus Usus. Jedes einzelne Mitglied muss jedenfalls laut Beisenherz in ein extra angeschafftes neues Datenverarbeitungs-Programm eingepflegt werden.

Auf der Mitgliederversammlung stehen auch Vorstandswahlen und die Verabschiedung der neuen Satzung. Nach dem Ende der langen Querelen, freute sich Beisenherz, herrsche jetzt eine ganz andere Atmosphäre. „Es ist viel entspannter, freundlicher und lockerer.“ 

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