Mord an der Obersten Vöhde: Prozess überraschend ausgesetzt

CASTROP-RAUXEL/DORTMUND Das Dortmunder Schwurgericht hat den Prozess um den tödlichen Trennungsstreit an der Obersten Vöhde am Dienstag überraschend ausgesetzt. Frühestens Ende April könnte die Verhandlung fortgesetzt werden, hieß es.

von Von Martin von Braunschweig

, 17.03.2009, 13:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mord an der Obersten Vöhde: Prozess überraschend ausgesetzt

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Der Angeklagte (26) hatte sich zuvor weiterhin nicht zu den schweren Vorwürfen eingelassen. Staatsanwältin Carola Jakobs wirft ihm vor, am 5. September 2008 seine Ehefrau (23) ermordet zu haben. Laut Anklage stach der 26-Jährige seinem Opfer ohne Vorwarnung ein Messer in den Körper – angeblich, weil seine Frau sich von ihm trennen wollte. Da auch die Schwiegermutter des Angeklagten bei einem Rettungsversuch lebensgefährlich verletzt wurde, ist in der Anklageschrift außerdem von einem Mordversuch die Rede. Darüber hinaus soll in dem Prozess der Überfall auf eine Spielhalle in Castrop vor zwei Jahren aufgeklärt werden. Zwei Schwägerinnen des 26-Jährigen hatten den Angeklagten als Täter ins Spiel gebracht. 

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