Nachbarstadt setzt nun auf den Quellcode der Cas-App aus Castrop-Rauxel

Erfolgsmodell

Die Cas-App hat sich in Castrop-Rauxel etabliert. Sie läuft auf 22.000 Geräten. Das Programm dahinter stellt die Stadt anderen Kommunen zur Verfügung. Auch eine Nachbarstadt fängt nun damit an.

Castrop-Rauxel

, 27.04.2020, 12:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Cas-App ist auf Tausenden von Smartphones installiert. Jetzt nutzt auch Herne das System und entwickelt eine neue Benutzeroberfläche.

Die Cas-App ist auf Tausenden von Smartphones installiert. Jetzt nutzt auch Herne das System und entwickelt eine neue Benutzeroberfläche. © Tobias Weckenbrock

Seit 2017 ist die Cas-App Baustein der städtischen Kommunikation. Rund 22.000 Bürger luden sich die kostenlose Stadt-App mit Informationen der Stadtverwaltung, des EUV-Stadtbetriebs und der Stadtwerke in den vergangenen Jahren auf ihre Geräte. Die aktive Nutzung der App stieg 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 30 Prozent.

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Die Stadt stellt den Quellcode der App auch anderen Städten als Basis für eigene City-Apps zur Verfügung. Seit April bietet nun auch die Stadt Herne mit einem Mängelmelder und internem Ticketsystem nach Castrop-Rauxeler Vorbild eine städtische App an. Gladbeck und Waltrop haben bereits eigene Apps auf Basis der Cas-App veröffentlicht.

Neue Nutzeroberfläche soll kommen

In der interkommunalen Zusammenarbeit stellt die Stadt den Quellcode der App interessierten Städten als Basis für ihre eigene Stadt-App zur Verfügung. Von diesem Konzept profitiert wiederum die Cas-App. So hat die Stadt Herne für ihre Stadt-App eine neue Benutzeroberfläche entwickeln lassen, die nun auch für die Cas-App umgesetzt werden soll.

Darüber hinaus sollen weitere Verbesserungen bei der Nutzung der App umgesetzt und auch eventuelle Fehler beseitigt werden.

Die App steht für Android-Geräte im Google Playstore oder als Apk-Datei zum Download auf der städtischen Seite zur Verfügung. Nutzer von iOS-Geräten können die App im Apple-Appstore runterladen.

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