Neue Kita Rasselbande an der Holzstraße soll am 1. Mai 2020 an den Start gehen

Kita-Plätze

Die neue Kita der Rasselbande an der Holzstraße soll am 1. Mai 2020 starten. Es gibt mindestens 75 Plätze. Auch Babys sollen aufgenommen werden. Im Ausschuss geht es um die Geld-Frage.

Castrop

, 15.11.2019, 06:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Neue Kita Rasselbande an der Holzstraße soll am 1. Mai 2020 an den Start gehen

In der ehemaligen Senioren-Residenz soll eine neue Kita einziehen - das zweite Kinderhaus Rasselbande in der Stadt. © Tobias Weckenbrock

Der vor einigen Wochen geäußerte Wunschtermin für den Start der zweiten Kita des Kinderhauses Rasselbande in Castrop-Rauxel am 1. März 2020 lässt sich nicht halten. Die Abstimmungen mit dem Landesjugendamt ziehen sich doch länger hin. Jetzt soll es zum 1. Mai 2020 am Standort Holzstraße klappen.

Vorbereitende Arbeiten in der ehemaligen Seniorenresidenz laufen bereits, damit der Betrieb tatsächlich aufgenommen werden kann.

Stadt steuert Trägeranteil von rund 50.000 Euro zu

In der öffentlichen Sitzung des Jugendhilfeausschusses am Donnerstag, 14. November, um 17 Uhr im Dieze an der Erinstraße 6 geht es unter anderem um die Übernahme der Trägeranteile für die neue Kita. Damit sind Mehrkosten von rund 47.500 Euro pro Kindergartenjahr für die Stadt Castrop-Rauxel verbunden.

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Die Höhe der Mehrkosten variiert aber je nach den gewünschten Betreuungszeiten durch die Eltern. Sie nehmen in Castrop-Rauxel erfahrungsgemäß fast ausschließlich die 35- und 45-Stundenbetreuung in Anspruch.

75 Plätze soll die Kita haben - 15 davon für Geros-Mitarbeiter

Es soll mindestens 75 Plätze für Kinder zwischen einem Jahr bis zur Schulpflicht geben, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Mit eingerechnet sind 15 Plätze für Kinder, deren Mütter oder Väter beim Altenpflege-Unternehmen Geros beschäftigt sind. „Damit sind wir auf jeden Fall auf der sicheren Seite“, sagt Rasselbande-Chefin Angelika Kirstein. Es könnten aber auch mehr werden, das sei abhängig von der Anzahl der Gruppen und den Gesprächen mit dem Landesjugendamt.

Auch Plätze für Babys schon ab drei oder vier Monaten

Aufgenommen werden sollen auch Babys ab drei oder vier Monaten. „Nach unseren Erfahrungen gibt es etliche Eltern, die darauf angewiesen sind“, sagt Kirstein. Die Stadt habe sich wohl am Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz orientiert.

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