Norbert Winge verlässt die CDU - und geht zur FDP

Kommunalpolitik

CASTROP-RAUXEL Norbert Winge verlässt die CDU und macht bei den Liberalen weiter. FDP-Chef Christoph Grabowski begrüßte ihn nun stolz in den eigenen Reihen. Aber: Das Bemühen um demonstrative Zurückhaltung gegenüber der CDU war nicht zu übersehen.

von Von Michael Fritsch

, 23.10.2009, 15:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Winge (r.) und FDP-Chef Grabowski werden sich künftig öfter begegnen.

Winge (r.) und FDP-Chef Grabowski werden sich künftig öfter begegnen.

Grabowski wollte den Übertritt nicht zu hoch hängen: „In der Kommunalpolitik sind wir alle Hobbypolitiker. Das ist ja hier kein Spielertransfer“, machte er deutlich, dass es keine Abwerbekampagne gegeben habe. Gleichwohl begrüße er Winge als „kompetente Ergänzung“ für die FDP. „Wir haben jetzt einen Umweltexperten, der uns vielleicht hier und da die Augen neu öffnet“, fügte er hinzu.

Winge nahm den Ball gekonnt auf: „Die FDP ist mir durch ihre praktizierte Bürgernähe in letzter Zeit immer sympathischer geworden“, erklärte er. Gleichwohl machte er keinen Hehl daraus, dass er sich in seiner eigenen Partei, insbesondere der Ortsunion Rauxel Dorf, der er lange Jahre vorgestanden hat, zusehends stärker herausgedrängt gefühlt habe. Inzwischen fühle er sich in der FDP schon recht heimisch: „Mein Ansinnen ist es, noch den ein oder anderen mehr in die FDP zu bekommen“, ließ er abschließend wissen.

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