Party-Gänger auf B 235

CASTROP-RAUXEL In extremem Nebel endete der Rutsch ins neue Jahr. Bei Sichtweiten unter zehn Metern fuhren in der Silvesternacht weder Busse noch Taxis. Größere Unfälle ereigneten sich zum Glück nicht.

von Von Peter Wulle

, 01.01.2008, 13:51 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wer länger gefeiert hatte, wurde auf dem Heimweg am frühen Neujahrsmorgen im wahren Sinne des Wortes zum Party-"Gänger". Viele Jugendliche und Erwachsene waren gegen vier Uhr zum Beispiel entlang der B 235 unterwegs, um zu Fuß nach Hause zu kommen.

NachtExpress fuhr nicht mehr

"Aufgrund des besonders starken und dichten Nebels musste der DSW21-Verkehrsbetrieb um 3.50 Uhr die NachtExpress-Fahrten einstellen", teilten die Dortmunder Stadtwerke offiziell mit. Um 6.50 Uhr aber seien die Busse wieder gerollt. Auch die Taxiunternehmen mussten aufgeben und zwischen zwei und drei Uhr ihre Dienste einstellen, da die Wetterlage keinen sicheren Transport mehr zuließ. "Man konnte nichts mehr sehen", hieß es etwa aus der Zentrale von Taxi Labusch am Rapensweg. Und bei Taxi Schröder an der Langen Straße erfuhren die RN auf Anfrage: "Wir haben um drei Uhr Schluss gemacht."

Auto landete im Straßengraben

Die Autofahrer, die sich durch den dichten Nebel wagten, schlichen mit Tempo 30 über die B 235. Die meisten hatten das Warnblinklicht und die Nebelschlussleuchte eingeschaltet. Weil man die Hand vor Augen nicht sah, war es schwer, die Spur zu halten. In Höhe des Kraftwerksgeländes landete ein Auto im Straßengraben.

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