Pläne zu Emscherland 2020 lassen Wasserkreuz lebendig werden

Emschergenossenschaft

Mit dem Projekt Emscherland 2020 plant die Emschergenossenschaft ein neues, ökologisch wertvolles, Naherholungsgebiet. Detailierte Infos zum Projekt gibt es jetzt im Rathaus und im Netz.

Castrop-Rauxel

, 02.08.2019, 15:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Pläne zu Emscherland 2020 lassen Wasserkreuz lebendig werden

Über Emscher und Kanal windet sich die neue Brücke, ergänzt von einem Landschaftspark. So soll es ab 2020 am Wasserkreuz aussehen. © Stadt

Die aktuellen Pläne zur Entwicklung des neuen Parks am Wasserkreuz von Rhein-Herne-Kanal und Emscher liegen jetzt im Rathaus am Europaplatz aus. Es soll im Projekt Emscherland 2020 umgesetzt werden.

Die Castrop-Rauxeler können sich jetzt frühzeitig über die Planungen informieren und sich bis einschließlich Freitag, 30. August, dazu äußern. Die Pläne sind auch auf der städtischen Internetseite zu finden.
Interessenten können sich den aktuellen Planstand derzeit auch im Schaukasten des Bereichs Stadtplanung und Bauordnung in der dritten Etage des Rathauses (Eingang B) während der üblichen Öffnungszeiten ansehen.

Emscherland 2020 als Naherholungsgebiet geplant

Seit 1992 plant und setzt die Emschergenossenschaft das Generationenprojekt des Emscher-Umbaus um. Ein Teil des Umbaus ist das Projekt „Emscherland 2020“, mit dem in Castrop-Rauxel künftig ein neues, ökologisch wertvolles Naherholungsgebiet entstehen wird.

Der Planbereich in Castrop-Rauxel umfasst dabei die Stadtteile Henrichenburg und Habinghorst, an der Grenze zum Stadtgebiet Recklinghausen, sowie die Wartburginsel.

Darum geht es bei der Planung ganz konkret:

  • Emscher und Suderwicher Bach sollen in diesem Bereich weiter renaturiert werden.
  • Am Wasserkreuz soll künftig ein Natur- und Wasser-Erlebnispark entstehen.
  • Aussichtspunkte sowie ein Weinberg sollen neue Ausflugsziele für Castrop-Rauxeler und auswärtige Besucher werden.
  • Die geplanten Emscher-Terrassen, die an Sommertagen zum Liegen und Sonnen einladen sollen, werden sich südlich der Emscher dem Park anschließen.
  • Östlich des Kanals soll zudem ein öffentlicher Platz entstehen, der Ausgangspunkt sein kann für Fußgänger und Radfahrer, die über das Wasserkreuz fahren.
  • Über die ziemlich imposante Rad- und Fußgängerbrücke „Sprung über die Emscher“ wird der Natur- und Wasser-Erlebnispark dann direkt von der Wartburgstraße aus zugänglich sein.

Für das Vorhaben der Emschergenossenschaft werden nun der Bebauungsplan Nr. 256 aufgestellt und der Flächennutzungsplan geändert (7. Änderung).

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