Planung fürs Castroper Adventszelt: Entscheidende Gespräche stehen an

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Ob es diesmal ein Adventszelt in Castrop gibt oder nicht: Diese Frage ist auch nach dem Erlass der neuen Corona-Verordnung für NRW nicht beantwortet. Feiern im Festzelt: Wie kann das gehen?

Castrop-Rauxel

, 01.10.2020, 11:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Feiern im Festzelt: Irgendwie kann man sich das angesichts der Entwicklung der aktuellen Corona-Lage nicht vorstellen. Aber das Adventszelt in Castrop funktioniert anders. Es könnte vielleicht auch in diesem Winter „Ab ins Zelt geben“, wo sich Jahr für Jahr Tausende wochenlang aufs Weihnachtsfest einstimmen.

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Die Veranstalter um Franz-Josef „Bubi“ Leuthold wollen dem Ganzen noch bis Mitte Oktober geben. So lange wollen sie warten mit einer möglichen Komplett-Absage. Plan B wäre „Ab ins Zelt“ unter Corona-Bedingungen. Dazu wollen sie sich aber derzeit nicht äußern.

Theater können spielen. Kinosäle sind offen. „Ruhrhochdeutsch“ in Dortmund läuft weiter: Hier ist man aber vom bekannten Spiegelzelt von der B1 in eine Halle, das Schalthaus auf Phoenix-West, umgezogen. Auch das Adventszelt könnte also möglich sein. In den nächsten zwei Wochen stehen entscheidende Gespräche mit EUV und Stadtverwaltung an.

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Auch die in Teilen modifizierte Corona-Schutzverordnung in NRW ließe die Veranstaltung wohl zu. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sagte am Dienstag nach dem Corona-Gipfel, dass es künftig einen neuen Dreiklang geben müsse: „Mehr Maske, weniger Alkohol und Einschränkungen bei Feiern“, so seine Worte. Und: „Die Belüftung geschlossener Räume wird in den nächsten Monaten entscheidend.“

Vielleicht hängt es also davon ab, wie man das Zelt belüftet. Oder ob man es halboffen gestaltet.

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