Polizei-Einsatz am EBG nach angeblicher Amok-Drohung

CASTROP-RAUXEL Schreckgespenst Winnenden: Vorsichtshalber hat die Polizei am Freitagmorgen mehrere Streifenwagen zum Ernst-Barlach-Gymnasium geschickt. Ein zehnjähriger Schüler hatte laut Polizei im Internet ein alarmierendes Video gesehen Es zeigte eine vermummte Person mit einer Waffe und stellte eine mögliche Verbindung zum EBG her.

20.03.2009, 15:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Polizei-Einsatz am EBG nach angeblicher Amok-Drohung

Nachdem ein Schüler eine angebliche Amok-Drohung im Internet gesehen hatte, schickte die Polizei mehrere Streifenwagen zum EBG.

Ob das Ernst-Barlach-Gymnasium tatsächlich gemeint war sei aber rein theoretisch, erklärte Polizeisprecher Andreas Weber. Der Fünft-Klässler erzählte heute Morgen im Unterricht von dem Video. Schulleiter Dr. Ronald Jankovics setzte die Polizei in Kenntnis. Video ist nicht mehr online Das Video ist laut Weber wieder raus aus dem Internet, es werde geprüft, ob es rekonstruierbar ist. Einen Ansatz für einen Amoklauf gebe es nicht. Weber: "Schüler und Schule haben sich auf jeden Fll richtig verhalten." Nach dem Amoklauf von Winnenden, bei dem 16 Menschen starben, hat die Polizei im Kreis Recklinghausen ein gutes Dutzend Fälle registriert, in denen sich offenbar Jugendliche mit einer möglichen Straftat zu profilieren versuchten, so Weber. Der Großteil sei identifiziert. Bis Unterrichtsschluss um 14.30 Uhr blieb es am Ernst-Barlach-Gymnasium ruhig.

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