Preise für Eigentumswohnungen in Castrop-Rauxel um 25 Prozent gestiegen

Immobilien

Eigentumswohnungen in Castrop-Rauxel sind im Jahresvergleich um ein Viertel teurer geworden. Veränderung ist nicht in Sicht. Die Corona-Krise scheint den Wohnungsmarkt kalt zu lassen.

Castrop-Rauxel

, 31.05.2020, 14:55 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Preise für Eigentumswohnungen in Castrop-Rauxel sind nach Berechnungen des Immobilien-Portals Immowelt deutlich gestiegen.

Die Preise für Eigentumswohnungen in Castrop-Rauxel sind nach Berechnungen des Immobilien-Portals Immowelt deutlich gestiegen. © picture alliance / dpa

Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen steigen in Deutschland nicht nur in Großstädten und Metropolen. Auch in mittelgroßen Städten werden die Wohnungen teurer. In Castrop-Rauxel sind im Jahresvergleich von 2018 auf 2019 die Preise für Eigentumswohnungen um 25 Prozent gestiegen. So lag der Preis pro Quadratmeter 2018 im Mittel bei 1180 Euro, 2019 bei 1480 Euro, zeigt eine Analyse des Immobilien-Portals Immowelt.

Untersucht wurden die Kaufpreise für Wohnungen mit 40 bis 120 Quadratmetern in 100 ausgewählten Städten mit 50.000 bis 100.000 Einwohnern, die in den Jahren 2018 und 2019 auf immowelt.de inseriert wurden. Dabei wurden ausschließlich die Angebote berücksichtigt, die vermehrt nachgefragt wurden. Die Preise sind jeweils Angebots-, keine Abschlusspreise.

Jetzt lesen

Städte in der Nähe von Ballungsräumen verteuern sich

In 85 der untersuchten mittelgroßen Städte seien die Angebotspreise gestiegen – in mehr als der Hälfte sogar im zweistelligen Prozentbereich. Vor allem Städte in der Nähe von Ballungsräumen und mit guter Verkehrsanbindung seien betroffen, weil dort auch Pendler nach Wohnungen suchen würden, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Zwar sind die Preise in Castrop-Rauxel im Vergleich zu anderen Mittelstädten in der Nähe von Ballungsgebieten noch moderat. Die Preissteigerung fällt prozentual gesehen aber ähnlich hoch aus wie in den Städten Pulheim (29 Prozent), Euskirchen (27 Prozent) und Hürth (26 Prozent) , die in der Nähe der hochpreisigen Städte Köln und Düsseldorf liegen.

Jetzt lesen

Diese Städte seien per S- oder Regionalbahn gut an die Großstädte des Rheinlandes angebunden, sodass ein Immobilienkauf hier auch für Pendler attraktiv sei. Die Preise in diesen Mittelstädten liegen nach Auswertung des Portals im Mittel zwischen 2240 und 3470 Euro.

Preissenkungen wegen der Corona-Krise sind nicht erwartbar

Dass die derzeitige Corona-Krise zu Preissenkungen führe sei nicht zu erwarten, teilt Immowelt mit. Eine Analyse der Angebotskaufpreise von Wohnungen in 60 deutschen Großstädten zeigt, dass das Niveau Anfang 2020 weiter gestiegen sei. Eine ähnliche Entwicklung sei auch bei den Mittelstädten realistisch.

Hinzu komme, dass die Nachfrage nach Immobilien wieder angestiegen ist. Eine Auswertung der Traffic-Zahlen von Immowelt und Immonet verdeutliche das, teilt das Unternehmen mit. Bereits jetzt hätten diese wieder das Niveau vor der Krise erreicht.

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt