Prüfkosten liegen bei 190 Euro

Dichtheitsprüfung

Während sich die Politik in Sachen Dichtheitsprüfung auf die Schulter klopft, wird die Bürgerinitiative nicht müde, gegen den „Zwang“ zu Felde zu ziehen.

CASTROP-RAUXEL

von Von Abi Schlehenkamp

, 07.10.2011, 07:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wer hat noch den Durchblick? Bei der Diskussion um die Dichtheitsprüfung kochen die Gemüter hoch.

Wer hat noch den Durchblick? Bei der Diskussion um die Dichtheitsprüfung kochen die Gemüter hoch.

Am Gesetz selbst, verdeutlichten Bürgermeister Johannes Beisenherz und FWI-Fraktionschef Manfred Postel, könne die Kommune nicht drehen. Postel: „Castrop-Rauxel ist von der Handhabung eine der vorbildlichsten Kommunen.“ Der Preis für die Dichtheitsprüfung ist übrigens deutlich in den Keller gegangen.Während er anfänglich noch bis zu 1000 Euro betragen sollte, dann auf 300 bis 500 Euro ’runterging, „kostet sie in Habinghorst jetzt 190 Euro“, betonte Werner. Und während Udo Weber (Grüne) der Initiative vorwarf, Ängste zu schüren, verwies der Bürgermeister darauf, dass ein kaputtes Dach schließlich auch repariert würde. Das müsse auch für die Leitungen gelten. In der Dezember-Sitzung des Gremiums wird Markus Genster einen Überblick zum Sachstand geben.

Zu einer möglichen „Karenzzeit“ für Habinghorst mit seiner „Pilot-Funktion“, die von Postel ins Gespräch gebracht worden war, sagte Michael Werner: „Wir gehen nicht stringent vor und nach dem Buchstaben F, wir gucken uns jeden Einzelfall an.“ Er appellierte erneut, sich bei Sanierungsbedarf von den Fachleuten im EUV beraten zu lassen. „Das kann Geld sparen.“ An der grundsätzlichen Kritik der Initiative zur Dichtheitsprüfung dürfte das nichts ändern.

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