Rattengift-Attacken auf Hunde sind einfach gemein

mlzMeinung

Unsere Autorin Abi Schlehenkamp ist fassungslos: Innerhalb kürzester Zeit hat es jetzt in Castrop-Rauxel die zweite Rattengift-Attacke auf Hunde gegeben. Seltsam und pervers, findet sie.

Castrop-Rauxel

, 16.02.2019, 16:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ist es wirklich wahr, dass es Menschen unter uns gibt, die absichtlich Rattengift gegen Hunde einsetzen? Wie fehlgesteuert und krank kann man sein, deren Tod zumindest billigend in Kauf zu nehmen?

Vor wenigen Wochen bezahlte die Labrador-Hündin Luna den Spaziergang auf der Rennbahn mit ihrem Leben, nachdem sie Rattengift gefressen hatte. In dieser Woche dann die zweite Attacke mit Rattengift in einem Privatgarten in Merklinde, wo die drei Teckel noch Glück im Unglück hatten und auf dem Weg der Besserung sind.

Verlässlicher und treuester Weggefährte

Hundebesitzer wissen, was es heißt, wenn sie sich von ihrem Vierbeiner verabschieden müssen – gilt der schließlich zu Recht als verlässlicher und treuester Weggefährte. Schlimm genug, wenn die Trennung kommt, wenn der Hund alt ist und keine Lebenskraft mehr hat. Noch schlimmer, wenn das vierbeinige Familienmitglied durch eine Giftattacke aus dem Leben gerissen wird und Kinder fassungslos daneben stehen und nicht verstehen können, warum Menschen so etwas tun.

Auf welche seltsamen und perversen Ideen Leute kommen können, haben wir ja auch gerade von der Familie erfahren, die über Monate Wurf-Attacken mit Hundekotbeuteln ertragen musste. Mich macht das gleichermaßen böse wie traurig. Ich würde den Rattengift-Streuern wünschen, dass sie in eine Lebenssituation kommen, in der sie auf die Zuwendung und Unterstützung eines Hundes angewiesen wären.

Von Respekt, der grundsätzlich für jede Kreatur gilt, kann nicht oft genug die Rede sein. Ebenso wie von Mitgefühl. Aber das ist offenbar bei manchen völlig verschüttet gegangen.

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