Reges Treiben auf der Lange Straße

Dynamik ist spürbar

Die Lange Straße lebt! Menschenmassen tummelten sich während des verkaufsoffenen Sonntags auf der Einkaufsmeile. Das Erntedankfest, zu dem die Interessen- und Werbegemeinschaft eingeladen hatte, wurde ein voller Erfolg.

HABINGHORST

von Von Peter Wulle

, 09.10.2011, 17:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Lange Straße war am Sonntagnachmittag mal wieder voller Leben.

Die Lange Straße war am Sonntagnachmittag mal wieder voller Leben.

Nachdem die Politiker sich in der vergangenen Woche um die Kostensteigerung des Projekts „Soziale Stadt Habinghorst“, mit dem das Quartier rund um die Lange Straße bis 2015 aufgewertet werden soll, gestritten hatten, schien es gestern so, als sei das Projekt jeden der nunmehr 5,2 Millionen Euro wert. Der Menschenstrom unterstrich die Bedeutung der Lange Straße als Lebens- und Erlebnisraum. „Die Dynamik, die hier bereits in Gang gesetzt wurde“, meinte Schulte-Hullern, „ist doch spürbar. Die Menschen treffen sich auf der Lange Straße – ob beim verkaufsoffenen Sonntag oder auch im Haus der Begegnung, das fantastisch angenommen wird.“ Tatsächlich bieten bereits zehn Habinghorster Initiativen Veranstaltungen in dem neuen, nahe der B 235 gelegenen Treffpunkt (siehe nebenstehender Bericht). „Das ist einfach höchst erfreulich, dass sich spontan so viele Gruppierungen gemeldet haben. So ein Anlaufpunkt hat hier wohl gefehlt“, so Schulte-Hullern.

„In freudiger Erwartung“ blickt der Vorsitzende der Interessen- und Werbegemeinschaft nun dem Start des Stadtteilbeirats am Mittwoch, 12. Oktober, entgegen. Das Gremium aus Bürgern und Politikern soll den Prozess der behutsamen Quartiers-Erneuerung begleiten. „Da machen viele Habinghorster mit, die ich bisher gar nicht kenne“, ist das Habinghorster Urgestein Karl-Heinz Schulte-Hullern überrascht. „Ich hoffe“, sagte er, „dass dieses Gremium mehr Miteinander und eine Verschönerung des Quartiers bewirken kann.“ Auf jeden Fall scheint Habinghorst im Aufbruch zu sein. „Vor einem Jahr“, erklärte Stadtentwickler Martin Oldengott, „hatte der Stadtteil bis auf Herrn Schulte-Hullern kein Gesicht. Jetzt hat Habinghorst viele Gesichter.“ Auch dies zeigt: Die Lange Straße lebt!

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