Rekord-Ernte bringt gedeckten Tisch für Reh, Wildschwein und Co.

Im Wald

CASTROP-RAUXEL Hans-Hubert, der weiße Damwild-Hirsch im Wildgehege Deininghausen, muss sich um seinen Winterspeck keine Sorgen machen. Der Ertrag von Buche, Eiche und Kastanie - in der Fachsprache "Mast" genannt - reicht aus, um viele Tiermägen zu füllen.

von Von Christoph Witte

, 14.10.2009, 17:23 Uhr / Lesedauer: 1 min

Rehwild und Wildschweine freuen sich Woran liegt's? "Nun, der Witterungsverlauf zur Zeit der Blüte war perfekt. Es gab keinen Spätfrost und die Bäume wurden ausreichend bestäubt", erklärt Matthias Klar. Und von dem reichhaltigen Früchteabwurf profitieren im Herbst und Winter die heimische Flora und Fauna. Vor allem das Rehwild kann sich über einen gedeckten Tisch hermachen. "Wenn wir keinen ganz strengen Winter mit 20 Zentimetern Schnee bekommen, der zwischenzeitlich festfriert, dann begleitet diese Mast die Wildtiere gut durch die kalte Zeit", meint auch der Revierförster.

Rehwild und Wildschweine freuen sich Woran liegt's? "Nun, der Witterungsverlauf zur Zeit der Blüte war perfekt. Es gab keinen Spätfrost und die Bäume wurden ausreichend bestäubt", erklärt Matthias Klar. Und von dem reichhaltigen Früchteabwurf profitieren im Herbst und Winter die heimische Flora und Fauna. Vor allem das Rehwild kann sich über einen gedeckten Tisch hermachen. "Wenn wir keinen ganz strengen Winter mit 20 Zentimetern Schnee bekommen, der zwischenzeitlich festfriert, dann begleitet diese Mast die Wildtiere gut durch die kalte Zeit", meint auch der Revierförster.

Auch Wildschweine lieben die knusprigen Baumfrüchte. Es sei aber nicht zu befürchten, dass sich das bei Bauern unbeliebte Schwarzwild nun auch hier ausbreitet wie etwas weiter nördlich in der Haard. "Da sind zu viele gefährliche Verkehrswege dazwischen, als dass sie einfach hierüber wandern", meint Klar.

Trotz der zu erwartenden Rekordernte bekräftigt Marianne Scheer, Leiterin des Wildgeheges, ihren Aufruf an die Bürger, für die Dam- und Sikahirsche zu sammeln. "Wir haben noch im April Eicheln vom vergangenen Jahr verfüttert", sagt sie. 2009 kamen 5,5 Tonnen am Wildgehege zusammen. Wie viele es diesmal werden, zeigt sich am Sonntag, 25. Oktober, von 14 bis 16 Uhr.

Am Dienstag gibt das Wildgehege sechs einjährige Hirsche, so genannte Spießer, an den Hochwildpark Rheinland in Mechernich-Kommern ab. Es bleiben zwölf Kühe, vier Hirsche und sechs Kälbchen in dem vier Hektar großen Waldstück.

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