Rettungseinsatz: THW kämpfte stundenlang gegen eine Folge der Hitze an

Technisches Hilfswerk

Zu einem Rettungs-Einsatz rückte das Technische Hilfswerk am Samstagmorgen aus. Stundenlang kämpften die Rettungskräfte auf der Rennbahnwiese gegen eine Folge der Hitze an.

Castrop-Rauxel

, 09.08.2020, 09:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
240 Kubikmeter Wasser pumpten die Einsatzkräfte des THW auf die Rennbahnwiese.

240 Kubikmeter Wasser pumpten die Einsatzkräfte des THW auf die Rennbahnwiese. © THW

Rettungs-Einsatz für das Technische Hilfswerk (THW) Castrop-Rauxel am Samstagmorgen (8.8.): Das schützenswerte Biotop auf der Rennbahnwiese war in Gefahr – und mit ihm die dortige Flora und Fauna. Ganz überraschend kam der Einsatz allerdings nicht.

Der Auftrag war im Vorfeld mit dem Grünflächenamt sowie dem Ortsbeauftragen und Zugführer des THW besprochen. Denn die Trockenheit der letzten Monate und die anhaltende Hitzeperiode hatten das Biotop arg austrocknen lassen.

Früh um 7 Uhr morgens trafen sich die Einsatzkräfte der THW Fachgruppe Notinstandsetzung und Notversorgung sowie des Zugtrupps an der Unterkunft auf der Industriestraße. Zugführer Jan Steinbock gab eine erste Einweisung und die Einsatzkräfte verluden notwendige Gerätschaften. Dann ging es los zum Einsatzort Tiergartenstraße.

300 Meter Schlauch für 1600 Badewannen-Füllungen Wasser

Dort bauten die Kräfte unter der Leitung von Frederik Schötteldreier zwischen Hydrant und Biotop-Teich direkt 300 Meter Schlauchstrecke auf. Bis zum Mittag pumpten sie Wasser in den Teich: insgesamt 240 Kubikmeter. Das entspricht in etwa der Füllung von 1600 Badewannen.

Zu Beginn des Einsatzes mussten die Kräfte 300 Meter Schlauchleitungen verlegen.

Zu Beginn des Einsatzes mussten die Kräfte 300 Meter Schlauchleitungen verlegen. © THW

Gegen 13 Uhr kehrten alle Einheiten und Einsatzkräfte in den Ortsverband zurück und stellten die Einsatzbereitschaft wieder her.

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