Riesen-Stimmung beim 1. Rauxeler Rudertag

HENRICHENBURG Traumhaftes Wetter, Dramatik und Spaß pur sowie jede Menge Schlachtenbummler: Der 1. Rauxeler Rudertag des RVR war ein schöner Erfolg und bestes Mittel für die Eigenwerbung.

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 16.09.2007, 21:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Denn die stand Samstag an der RVR-Insel am Kanal in Henrichenburg im Fokus. Meinolf Schnettler, Abteilungschef der Ruderer: "Wir wollen die Randsportart bekannter machen und zeigen, wie schön dieser Sport sein kann."

19 Teams - eine bunte Mischung aller Berufsgruppen aus Firmen, Verbänden und Institutionen - stellten sich dem Wettkampf. Und trauten sich nach maximal vier Trainingseinheiten in den vergangenen Wochen auf die 300 Meter lange Strecke. Die begeisterten Zuschauer erlebten packende Kämpfe ums Erreichen der Viertelfinale. Kämpfe auch mit sich selbst beim Bemühen um Harmonie in den Vierern mit vom Ruderverein "gesetzten" Steuerleuten. Souverän glitt z.B. das Boot "Die Aufschneider", eine reine Chirurgentruppe vom Prosper-Krankenhaus, so informierte Moderator York Polus, in die nächste Runde. Ungleich schwerer tat sich der Vierer "Der lustige Ratssaal" mit Bürgermeister Johannes Beisenherz als Schlagmann sowie Burkhard Kapteinat, Uwe Bonsack und Christoph Grabowski.

Mangel an Harmonie im "Koalitionsboot"

Die Schlagzahl war zwar relativ hoch, aber mit der Harmonie war das so eine Sache. Und wenn Kapteinat dann noch von seinem Rollsitz rutscht, musste eine bessere Platzierung einfach baden gehen. Herzschlag-Finale am Schluss: mit den "Dreamgirls", dem "Team Kupka", dem "Reha-Blitz" und den "Physio's". Der "Reha-Blitz" siegte denkbar knapp mit wenigen Zentimtern Vorsprung.

Viele Sieger

Am Ende hatten alle gewonnen: Nicht ganz so wie die bei der Junioren-WM in Peking jüngst so erfolgreichen Magdalena Jakschik und Jannis Augustin. Aber an Erfahrung und Spaß. Meinolf Schnettler: "Der liebe Gott war auch ein Ruderer." 

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