Mit Gebrüll und Rap: Rise of Nebula aus Castrop-Rauxel veröffentlicht erste Single

Rise Of Nebula

Shouter René Brauer stand einst bei A Thousand Suns am Mikrofon. Nun hat er eine neue Formation auf die Beine gestellt, deren erster Song einen Vorgeschmack bieten soll. Er klingt anders.

Castrop-Rauxel

, 08.03.2020, 13:01 Uhr / Lesedauer: 2 min
René Brauer beim Madhouse Open-Air 2018, damals noch als Shouter von A Thousand Suns. Seine neue Band Rise Of Nebula hat nun die erste Single veröffentlicht.

René Brauer beim Madhouse Open-Air 2018, damals noch als Shouter von A Thousand Suns. Seine neue Band Rise Of Nebula hat nun die erste Single veröffentlicht. © Christian Püls

Die erste Single „Blackhole“ der neuen Castrop-Rauxeler Band Rise of Nebula beginnt mit sanften Streichern und sphärischen Synthesizern. Nur das Schlagzeug im Hintergrund verrät rasch, dass sich das gleich ändern wird.

Gitarren und Kickdrum im Stakkato, dazu die Stimmen von René Brauer (Shouts) und Dennis Logothetis (Rap). Beide kennen sich aus der gemeinsamen Schulzeit in Oberhausen. Inzwischen ist Brauer Unternehmer in Castrop-Rauxel und widmet sich seiner neuen Band Rise Of Nebula

Mehr Nu-Metal-Einflüsse

„Metalcore ist die Grundlage unserer Musik“, sagt Brauer, „aber auch der Rap ist wichtig. Daher gibt es jetzt mehr Einflüsse Richtung Limp Biskit und Linkin Park.“ Der 31-Jährige stand einst bei A Thousand Suns (ebenfalls Metalcore) am Mikrofon; seine ehemalige Band hat nach mehreren Umbesetzungen bereits im November eine neue Single vorgestellt.

Er ist nicht das einzige Ex-Mitglied von A Thousand Suns bei Rise Of Nebula. Lukas van Eik war bereits 2018 ausgestiegen. Aus berufsbedingtem Zeitmangel hängte der 22-Jährige damals den Bass an den Nagel. Nun ist er als Gitarrist zurück bei Rise Of Nebula. „Als ich damals ausgestiegen bin, wollte ich eigentlich nicht mehr groß was machen“, sagt van Eik, „aber dann kam René auf mich zu. Wir machen jetzt eine ganz andere Musik.“

Gitarrist und Schlagzeuger spielten bereits zusammen

Die zweite Gitarre spielt Dennis Lippmann (41). „Von der Musik und den Leuten her kann ich mir nichts besseres vorstellen“, sagt er, „wir sind schnell gute Freunde geworden.“ Mit Schlagzeuger Julian Mey war er zuvor gemeinsam bei Dead Man Standing musikalisch aktiv. Der Posten am Bass ist noch vakant; Tommy Surbek wird möglicherweise den Viersaiter zur Hand nehmen.

Lukas van Eik hat bei Rise of Nebula den Bass gegen eine Gitarre eingetauscht. Auch der gehört einst zu A Thousand Suns.

Lukas van Eik hat bei Rise of Nebula den Bass gegen eine Gitarre eingetauscht. Auch der gehört einst zu A Thousand Suns. © Christian Püls

Rapper Dennis Logothetis macht eigentlich Deutsch-Rap unter dem Pseudonym „Undsoweiter“. „Jetzt auf Englisch geht das fast flüssiger von den Lippen“, sagt der 34-Jährige. Gemeinsam mit Brauer schreibt er auch die Texte. „Blackhole“ - wie könnte es anders sein - fällt dabei sinister aus.

Erster Song stand bei erster Probe

Seit Juli 2019 spielt Rise of Nebula zusammen. „Den ersten Song haben wir bei der ersten Probe fast schon fertig gehabt“, erklärt Brauer. Und van Eik ergänzt: „Das umreißt schon ganz gut, wo es künftig hingehen soll, aber wir legen uns da auch nicht fest.“ Schließlich habe man „noch einige Songs in der Pipeline“, so Lippmann. Eine EP soll der Single „Blackhole“ in absehbarer Zeit folgen.

Am Songwriting sei auch Stefan Buchwald beteiligt, der als fester Produzent von Rise of Nebula agiert. Brauer: „Er ist sozusagen das siebte Bandmitglied.“

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