Hoch gelobt von der „Das große Backen“-Jury: Saras „Wienerbrød“: Plundergebäck mit einer Füllung aus Marzipan, Datteln, Haselnüssen und Zimt. © Sat.1/Claudius Pflug
Das große Backen

Sat.1-Show: Plunderteig in nur zwei Stunden – Saras Mut wird belohnt

Die Zeit des Bangens ist vorbei: In der fünften Runde von „Das große Backen“ in Sat.1 bekommt die Castrop-Rauxelerin Sara sehr viel Lob für ihre dänischen Süßspeisen.

Spielt eine Fußballmannschaft so, wie die Castrop-Rauxelerin Sara el Fahri in der Sat.1-Sendung „Das große Backen“ backt, würde man sagen: Das ist eine Turniermannschaft. Eine Mannschaft, die sich in einem Wettbewerb von Runde zu Runde steigert.

Denn so ist es auch bei Sara. Ihr Start ins „große Backen“ lief bescheiden. Bereits am Ende von Folge 1 stand sie vor der Jury und musste zittern, ob es überhaupt noch eine Runde weitergeht. Auch danach hat sie noch mal so richtig gepatzt und bangte wieder. Doch dann fand die 31-Jährige immer mehr ihre Form.

Und nun, nachdem mehr als die Hälfte des Backwettbewerbs vorbei ist, läuft es richtig gut. Sara ist quasi eine Turnier-Bäckerin. Auch in Folge 5 hat sie die Jury überzeugt. Thema war Dänemark. Gleich bei der ersten Aufgabe kamen die Juroren Christian Hümbs, Pâtissier, und Torten-Expertin Bettina Schliephake-Burchardt ins Schwärmen.

Sara wagt sich an Plundergebäck

Gefragt war typisch dänisches Gebäck. Sara entschied sich für ein „Wienerbrød“: Ein Hefe-Plundergebäck, gefüllt mit Marzipan, Datteln, Haselnüssen und Zimt. Eine mutige Wahl, wie Juror Hümbs wusste. Denn: Die Hobbybäcker hatten nur zwei Stunden Zeit.

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Sara El Farhi macht mit bei “Das große Backen”

„Es gibt nicht viele Kandidaten, die sich in zwei Stunden an Plunderteig wagen“, sagte Hümbs. „Sehr sportlich“ sei das gewesen. Und dann sei es auch noch „traumhaft schön“ geworden. Die Backfarbe, die Dekoration, die Füllung und die Teigführung – beide Juroren kamen aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Handwerklich und geschmacklich sei alles tadellos. Und perfekt. Moderatorin Enie van de Meiklokjes fasste zusammen: „Das war ein großes Lob.“

Pfannküchlein gerieten zu klein

Ganz so überschwänglich viel gute Kritik wie fürs „Wienerbrød“ gab es für die beiden anderen Aufgaben nicht. In der technischen Prüfung, dem exakten Nachbacken eines Rezepts, wurde Sara vierte von sechs Kandidaten. Ihre gefüllten Aebleskiver (dänische Apfel-Pfannküchlein), die in einer ganz speziellen Pfanne ausgebacken werden müssen, waren schlicht zu klein.

Aber – typisch für die 31-Järhige – sie behielt ihren Humor: Das Gebäck werde sie eh nie mehr machen, prophezeite sie. „Meine Familie ist viel zu groß dafür: Wie viele soll ich denn davon machen? 50?“, fragte sie. Sara lebt in Castrop-Rauxel noch bei ihren Eltern. Sie hat acht Geschwister und mehrere Nichten und Neffen.

Bei der dritten Aufgabe setzte Sara wieder auf Glamour – doch während die Jury sonst schon mal kritisiert hatte, dass die Hobbybäckerin ihre Back-Kreationen gerne mit Glitzer verziert, setzte Sara ihn dieses Mal genau richtig ein: Bei ihrer „Mirror Glace“-Torte war die Spiegel-Glasur nicht ganz eben und das kaschierte sie geschickt mir Goldsprenkeln.
Ansonsten hieß es: Schöner Anschnitt. Toll abgeschmeckt. Phänomenaler Boden. Somit ist Sara auch in Runde sechs sicher dabei und kreiert italienische Süßspeisen (Sonntag, 5. Dezember, Sat.1, 17.25 Uhr).

Ihre „Mirror Glace“-Torte hat Sara mit einer rosa Schicht und Gold-Glitzer verziert. Über die Torte mussten die Kandidaten eine hauchdünne Zuckerblase drapieren.
Ihre „Mirror Glace“-Torte hat Sara mit einer rosa Schicht und Gold-Glitzer verziert. Über die Torte mussten die Kandidaten eine hauchdünne Zuckerblase drapieren. © Sat.1/Claudius Pflug © Sat.1/Claudius Pflug
Über die Autorin
Castrop-Rauxel und Dortmunder Westen
Ist fürs Journalistik-Studium vor 20 Jahren nach Dortmund gezogen und hat danach jahrelang in der Nachrichtenredaktion gearbeitet. Lebt schon lange im Dortmunder Westen und freut sich, hier und in Castrop-Rauxel auch journalistisch unterwegs zu sein.
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Natascha Jaschinski

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