Saras englische 3D-Torte: Teetasse und Kuchenboden mit Earl-Grey-Aroma. Wie so gern verziert die Hobbybäckerin mit ein bisschen Glitzer und rosafarbener Dekoration. © Sat.1/Claudius Pflug
Das große Backen

Sat.1-Show: Sara verzweifelt beim Backen der englischen Flagge

Wer Sara in der Sat.1-Sendung „Das große Backen“ die Daumen drückt, der muss fest drücken. Zum zweiten Mal steht die Castrop-Rauxelerin am Ende als eine Wackelkandidatin vor der Jury .

Nein, die technische Prüfung ist nicht Saras Parade-Disziplin bei der Sat.1-Show „Das große Backen“. Schon in den ersten beiden Folgen der Sendung landete sie dabei auf den letzten Plätzen. In Folge drei trieb sie die Aufgabe nun zur Verzweiflung. Und zum Fluchen.

Die Idee der technischen Prüfung: Die Kandidaten, die Deutschlands bester Hobbybäcker werden wollen, müssen das Rezept eines Juroren nachbacken. Nicht nur so in etwa, sondern haargenau so wie die Profis. In der dritten Folge des „großen Backens“ stellte Torten-Expertin Bettina Schliephake-Burchardt die Aufgabe, eine sogenannte Hidden-Design-Torte zu backen. Das heißt: Unter der Tortenoberfläche verbirgt sich ein Motiv, das man beim Anschnitt sauber sehen können muss.

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Sara El Farhi macht mit bei “Das große Backen”

Union Jack sollte beim Anschnitt zu sehen sein

Da das Thema der Sendung England war, sollten die Kandidaten die Flagge Großbritanniens in die Torte einbacken. Eine kniffelige Aufgabe, die Sara nicht gelingen wollte. Schon das Zuschneiden der Streifen für die Flagge misslang – so stimmten später die Proportionen nicht. „Schlimm“, schimpfte die 31-Jährige. Von „Katastrophe“ sprach sie und steigerte sich zu: „Das sieht scheiße aus.“ Noch nie, sagte sie selbstkritisch, habe sie so eine hässliche Torte gebacken.

Die Jury drückte ihre Kritik freundlicher aus. „Es ist eine neue Nation entstanden“ scherzte Pâtissier Christian Hümbs mit Blick auf den verkorksten Union Jack. Und Schliephake-Burchardt mahnte noch mal, die Anleitungen bei der technischen Prüfung müssten ganz genau gelesen werden.

Sara landete auf Platz acht – dem letzten Platz. „Wundert mich nicht“, sagte die Castrop-Rauxelerin. Am Ende der Sendung war sich sie sicher: „Ich gehe gleich nach Hause.“

Sara überrascht die Jury mit frittierten Nüssen

Denn auch die anderen beiden Aufgaben liefen nicht nur glänzend für die Hobbybäckerin, die so gerne Glamour auf ihr Gebäck bringt. Für ihren herzhaften Pie gab es noch Lob. Am besten kamen die frittierten Nüsse an, die Sara in ihre Karfoffel-Hackfleisch-Mischung gegeben hat. Bettina Schliephake-Burchardt war ganz verblüfft, dass man Nüsse frittiert. Sara klärte auf: Libanesen äßen das gern. Saras Eltern kommen aus dem Libanon, sie wohnt noch bei ihnen zu Hause.

Saras Familie versammelt sich sonntags vor dem Fernseher, um zu sehen, wie sich die 31-Jährige beim „großen Backen“ schlägt. Hier zu sehen sind zwei Nichten und ein Neffe der 31-Jährigen.
Saras Familie versammelt sich sonntags vor dem Fernseher, um zu sehen, wie sich die 31-Jährige beim „großen Backen“ schlägt. Hier zu sehen sind zwei Nichten und ein Neffe. © privat © privat

Bei der dritten Aufgabe, einer 3D-Torte mit typischem englischen Motiv und typischem englischen Aroma, musste Sara aber wieder Kritik einstecken. Die Proportionen stimmten nicht und der Earl-Grey-Geschmack sei zu mild, bemängelte das Jury-Duo.

Am Ende stand Sara wie schon im Folge eins als eine Wackelkandidatin vor der Jury. Als es dann hieß, die Konkurrentin muss gehen, konnte Sara es kaum glauben. Sie ist auch am Sonntag, 22. November, noch dabei (Sat.1, 17.25 Uhr). Thema dann sind die Niederlande. Saras Wunsch: „Geht es auch ohne technische Prüfung?“

Über die Autorin
Castrop-Rauxel und Dortmunder Westen
Ist fürs Journalistik-Studium vor 20 Jahren nach Dortmund gezogen und hat danach jahrelang in der Nachrichtenredaktion gearbeitet. Lebt schon lange im Dortmunder Westen und freut sich, hier und in Castrop-Rauxel auch journalistisch unterwegs zu sein.
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Natascha Jaschinski

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