Schneise durchzieht Schweriner Bergehalde

Pläne für Pflanzenwelt

Wer einen Spaziergang an der Bergehalde in Schwerin macht, wird sich vielleicht über die Schneise im Baumbestand wundern. Für die dortige Pflanzenwelt gibt es einen Plan, auch um auszuschließen, dass über das Wurzelwerk der Birken kontaminierte Erde an die Oberfläche kommt.

CASTROP-RAUXEL

von Von Abi Schlehenkamp

, 24.10.2011, 12:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
An der Bergehalde Schwerin soll »Niederwald« entstehen, deshalb wurden neben dem Hauptaufgang zur Kuppe jede Menge Birken gefällt.

An der Bergehalde Schwerin soll »Niederwald« entstehen, deshalb wurden neben dem Hauptaufgang zur Kuppe jede Menge Birken gefällt.

Dabei handelt es sich um einen schon im vergangenen Jahr mit allerhand beteiligten Behörden, darunter auch Untere Landschaftsbehörde und Regionalverband, abgestimmten Versuch, an der Halde einen so genannten Niederwald zu etablieren. Auch um auszuschließen, dass die Birken, die sich selbst angesiedelt haben, kippen und über ihr Wurzelwerk kontaminierte Erde an die Oberfläche kommt.

Die Stümpfe schlagen wieder aus und durch den deutlich höheren Lichteinfall kann sich eine vielfältige Krautzone entwickeln. „Ökologisch ist das viel sinnvoller“, so Breuer. Bei der jetzigen Maßnahme geht es erst mal um einen Versuch, wie sich das Ganze entwickelt, reihum sollen dann die weiteren „Tortenstücke“ folgen – mit der Zielrichtung, dass künftig etwa alle fünf Jahre geschnitten werden soll. Der breite Streifen unterhalb der Kuppe, vor drei Jahren vom dichten Bewuchs befreit, damit die Wegekreuze wieder erkennbar sind, hat sich ganz gut Richtung Wiesencharakter entwickelt.

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