Schützen in Feierlaune

Fest-Vorbereitungen

Das Schützenfest geht in die 238. Runde. Werner Wiesmann, Vorsitzender des ABSV Henrichenburg, spricht im Vorfeld über das Fest, das Tradition, die Freude am Feiern und Nachwuchswerbung für die Schützen vereint.

HENRICHENBURG

von Luisa Lehmann

, 17.08.2011, 13:08 Uhr / Lesedauer: 2 min
Werner Wiesmann, 1. Vorsitzender des ABSV Henrichenburg. Foto: privat

Werner Wiesmann, 1. Vorsitzender des ABSV Henrichenburg. Foto: privat

Ach, es geht in erster Linie darum, Spaß zu haben. Wir Schützen sind dafür bekannt, dass wir gut feiern können. Wir wollen Leute aus allen Altersgruppen begeistern und unterhalten. Vor allem junge Leute anzusprechen, ist wichtig, um sie anzuregen, selbst Schütze in unserem Verein zu werden. Durch gute Schützenfeste erreichen wir eine gewisse Stabilität in den Mitgliederzahlen. Der Zuwachs ist groß. Natürlich ist es unter dem Aspekt auch irgendwo Werbung für den Verein. Aber darauf liegt nicht unser Hauptaugenmerk.

Mir sind die Namen nicht bekannt, aber es soll schon welche geben. Man muss sich eben gut überlegen, ob man das wirklich machen möchte.

Um das Finanzielle geht es bei uns schon lange nicht mehr. Das wird im Vorhinein geklärt und abgesichert durch den Verein. Hauptsächlich kommt es darauf an, dass man gerne den Verein repräsentiert. Als Schützenkönig nimmt man an verschiedenen offiziellen Terminen teil, so dass man vor allem zeitlich flexibel sein sollte. Trotzdem ist es so, dass die terminliche Belastung für ein Königspaar deutlich abgenommen hat. Da sich viele Vereine aufgelöst haben, gibt es fast ein Drittel weniger Veranstaltungen als früher. Man sollte einfach Spaß an dieser Rolle haben – das ist das Wichtigste!

So richtig Thema war das bei uns eigentlich nicht. Wir haben kein bekanntes homosexuelles Mitglied in unserem Verein, so dass wir damit eigentlich nicht rechnen. Käme es dennoch zu einem schwulen Schützenkönig, so wäre das kein Problem für uns. Dennoch lautet die Regel: König wählt Königin. Da wir aber ein eigenständiger Verein sind, könnte man in diesem Fall immer noch interne Absprachen treffen.

Ja, natürlich! Das wird so intensiv geplant, dass wir nicht in Zeitnot kommen. Die 9000 Wimpel, 180 großen und 100 kleinen Fahnen hängen. Die Anzüge sind gereinigt. Nun muss nur noch das Zelt aufgebaut werden, und dann kann es am Samstag losgehen. Wenn jetzt noch das Wetter mitspielt, steht einem guten und vor allem lustigen Fest nichts mehr im Wege.

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