Sicherheitsdienst im Gespräch

Friedhofsdiebstähle

Gudrun Eusterhues war nach dem gestrigen Friedhofsbesuch auf dem Kommunalfriedhof in Ickern geladen und außer sich: "Auf dem Rasenfeld ist ja fast jedes dritte Grab von Edelmetalldieben geplündert", empörte sie sich im Gespräch mit unserer Redaktion.

CASTROP-RAUXEL

von Von Michael Fritsch

, 28.10.2011, 06:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ausgerechnet unmittelbar vor Allerheiligen suchen skrupellose Grabräuber gezielt und systematisch Grabstätten heim.

Ausgerechnet unmittelbar vor Allerheiligen suchen skrupellose Grabräuber gezielt und systematisch Grabstätten heim.

Bereits im vergangenen Jahr habe er wegen der sich häufenden Vorfälle auf dem Bladenhorster Waldfriedhof einen Ortstermin mit der Polizei gehabt, allerdings ohne jeden Erfolg, wie er einräumen musste. Es könnte nicht angehen, dass Kriminelle für einen Gegenwert von acht Euro Schäden von 100 bis 200 Euro anrichteten.

„Wir haben es mit einer Riesenproblematik zu tun und müssen über neue Wege nachdenken“, erklärte Melzner gestern. „Ein privater Sicherheitsdienst und Videoüberwachungen auf Friedhöfen dürfen kein Tabu mehr sein. Ein Versuch wäre es allemal wert“, sagte er. Wachleute könnten in kurzer Zeit überall auftauchen und damit sehr effektiv sein, vermutet Melzner.

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