So grün ist die Europastadt Castrop-Rauxel

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Ein neuer Forschungsbericht nimmt Castrop-Rauxels Grünanlagen unter die Lupe. Demnach ist Castrop-Rauxel nach wie vor eine grüne Stadt. Doch sie steht vor Herausforderungen. Wie beurteilen Sie die Grünanlagen in der Stadt? Stimmen Sie ab!

CASTROP-RAUXEL

von Von Angela Wiese

, 17.05.2013, 07:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wie grün Castrop-Rauxel ist, zeigt der Blick über die Altstadt Richtung Thomasstraße und auslaufender Schellenberg.

Wie grün Castrop-Rauxel ist, zeigt der Blick über die Altstadt Richtung Thomasstraße und auslaufender Schellenberg.

Laut Forschungsbericht weist Castrop-Rauxel bei einer Fläche von knapp 5200 Hektar 60 Prozent Grünfläche auf. Durch die weit gefassten Stadtgrenzen relativiere sich der hohe Anteil. Der Südwesten sowie Habinghorst und Ickern seien vergleichsweise wenig grün. Auch Dortmund, Arnsberg, Bielefeld, Duisburg, Düsseldorf und Köln wurden in dem Forschungsbericht untersucht.

„Urbanes Grün ist ein integraler Bestandteil der Stadtentwicklung in Castrop-Rauxel“, so die Autoren. Der Grundstein dafür sei bereits in den 80er-Jahren gelegt worden. Dauerhaftes Engagement der Bürger für ihre Grünflächen sehen die Autoren kaum. Allerdings nennen sie den Angelsportverein „DoCas-Blinker von 1982“ als außerordentlich engagierte Gruppe.Über 30 Umweltpreise habe der Verein in den vergangenen Jahren bekommen, sagt der Vorsitzende August Wundrok dazu. 700 bis 1000 Arbeitsstunden investieren laut Wundrok die Vereinsmitglieder im Jahr, räumen Müll weg, pflegen Stellen wie den Goldschmieding-Teich oder das Stadtgarten-Biotop. Eine grüne Stadt „ist äußerst wichtig“, sagt Wundrok. „Weil die Menschen sich da wohlfühlen.

  Die Forscher sehen in der knappen Stadtkasse eines der größten Probleme, was die Grünflächen in Castrop-Rauxel angeht. „Die größte Herausforderung (...) liegt (...) in der finanziellen und personellen Ausstattung, die der Stadt für die Entwicklung des Grüns zur Verfügung steht“, heißt es.  

Laut Forschungsbericht weist Castrop-Rauxel bei einer Fläche von knapp 5200 Hektar 60 Prozent Grünfläche auf. Durch die weit gefassten Stadtgrenzen relativiere sich der hohe Anteil. Der Südwesten sowie Habinghorst und Ickern seien vergleichsweise wenig grün. Auch Dortmund, Arnsberg, Bielefeld, Duisburg, Düsseldorf und Köln wurden in dem Forschungsbericht untersucht.

 

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