SPD Ickern Nordost startet Testballon für neue Schulform

Schule für Ickern

In die politische Diskussion um den Schulentwicklungsplan kommt zusehends Bewegung. Der SPD-Ortsverein Ickern Nord-Ost fordert eine weiterführende Schule am Standort Ickern. Der Begriff "Gemeinschaftsschule" fällt aber nicht.

ICKERN

von Von Michael Fritsch

, 12.04.2011, 06:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ulrich Romahn, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Ickern Nordost.

Ulrich Romahn, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Ickern Nordost.

Wörtlich heißt es in dem vom Ortsvereins-Vorsitzenden Ulrich Romahn unterzeichneten Schreiben: "Der Ortsverein Ickern Nord-Ost fordert für Ickern in die Gründung einer Sekundarstufen-1-Schule, die von Kindern und Jugendlichen besucht wird, die nicht zur Realschule oder zum Gymnasium gehen."Zusammenlegung von Schulen

Im Gegensatz zu den Hillebrand-Eltern und der FWI gehen die Sozialdemokraten vor Ort also dabei von einer - wie auch immer - gestalteten Zusammenlegung der Janusz-Korczak-Gesamtschule (JKG) und der FHHS aus. In Anlehnung an den Schulentwicklungsplan werden die prognostizierten Schülerzahlen dieser beiden Schulen in den Klassen fünf bis zehn für die den kommenden zehn Schuljahren zusammengezählt. Zwar taucht der Begriff "Gemeinschaftsschule" in dem Schreiben nicht auf, doch läuft das beschriebene Profil auf eine solche hinaus. SPD-Chef Raijko Kravanja wollte sich auf eine solche Vorfestlegung gestern allerdings nicht einlassen. "Schnellschüsse machen keinen Sinn, wir müssen uns für ein Gesamtkonzept Zeit lassen", erklärte er. Dass es bei einem Sekundarstufe-1-Standort im Norden bleiben werde, sei allerdings wahrscheinlich.

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