Polizei stoppt türkische Hochzeit auf ihrem Weg von Castrop nach Duisburg (mit Video)

Sportwagen-Kolonne

Eine Fahrzeugkolonne sorgte am Sonntagabend für einen Polizeieinsatz in Castrop-Rauxel. Die Fahrer waren auf dem Weg zu einer türkischen Hochzeit, mussten aber einen Zwischenstopp einlegen.

Castrop-Rauxel

, 02.03.2020, 14:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
20 Fahrzeuge sollen am Sonntagabend auf dem Weg zu einer türkischen Hochzeit nach Duisburg in Castrop-Rauxel von der Polizei angehalten worden sein.

20 Fahrzeuge sollen am Sonntagabend auf dem Weg zu einer türkischen Hochzeit nach Duisburg in Castrop-Rauxel von der Polizei angehalten worden sein. © Screenshot / Andy Puderbach

Bei der Facebook-Gruppe „Du bist Castroper, wenn...“ machte am Sonntagabend ein Video die Runde. Darauf zu sehen: viele Autos auf der A42-Auffahrt Richtung Duisburg in Bladenhorst, begleitet mit Blaulicht der Polizei. Von einer Sportwagen-Kolonne war im Internet die Rede.

Die Szenerie erinnert an einen Polizeieinsatz im Januar am Neuroder Platz auf Schwerin. Damals hielt die Polizei ebenfalls einen Autokorso an, der lautstark per Autohupen und mit Silvesterböllern auf sich aufmerksam machte.

Fahrzeugkolonne an der Wasserwerkstraße angehalten

Sonntagabend gegen 19 Uhr gab es nun einen ähnlichen Fall in Castrop, der sich laut Polizeisprecher Michael Franz aber nicht komplett aufdröseln lässt. „Die Kollegen haben auf der Wasserwerkstraße 20 Fahrzeuge kontrolliert. Die Fahrer waren auf dem Weg zu einer türkischen Hochzeit nach Duisburg“, sagte Franz auf Anfrage znserer Redaktion.

Die Wasserwerkstraße befindet sich in der Nähe des Süd-Bahnhofes in der Castroper Altstadt. Die Autobahnauffahrt in Bladenhorst zur A42 ist einige Autominuten davon entfernt. Laut Franz handelte es sich aber um dieselbe Kolonne.

Laut Polizeiangaben der Ort an dem die Kolonne angehalten wurde: die Wasserwerkstraße.

Laut Polizeiangaben der Ort an dem die Kolonne angehalten wurde: die Wasserwerkstraße. © Instenberg

Keine Anzeigen oder Bußgelder ausgesprochen

Was der Polizeisprecher bestätigen konnte: „Alle Fahrer und Autos wurden überprüft.“ Man habe den Fahrern mitgeteilt, dass sie sich an die Straßenverkehrsordnung halten sollten. „Ansonsten würde die Polizei rigoros durchgreifen“, so offenbar die Ansage. Anzeigen oder Bußgelder habe man nicht ausgesprochen.

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