Spritsparen - aber wie?

Experten geben Tipps

Bei den steigenden Benzinpreisen bleibt Autofahrern nur die Möglichkeit, Sprit zu sparen, um den Geldbeutel nicht noch mehr zu strapazieren. KFZ-Meister Bernhard Kampe und der ACE-Kreisvorsitzende Wilfried Oberschachtsiek geben Spartipps.

CASTROP-RAUXEL

von Von Gabriele Regener

, 23.03.2011, 13:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nicht einfach Euros im Tank versenken - durch ihre Fahrweise können Autofahrer Sprit und damit auch Geld sparen.

Nicht einfach Euros im Tank versenken - durch ihre Fahrweise können Autofahrer Sprit und damit auch Geld sparen.

Denn gespart werden kann auf vielfältige Weise. Durch regelmäßige Wartung des Autos, das richtige Fahrverhalten und weitere Tricks können, so hat es der ACE mal errechnet, bis zu 20 Prozent des Verbrauchs gespart werden. Hier die Ratschläge im Einzelnen.Vor der Fahrt:

  • Der Motor sollte regelmäßig gewartet, die Zündkerzen ausgetauscht werden.
  • Den Reifendruck stets prüfen. Nur 0,5 Bar weniger als vom Hersteller angegeben lassen den Spritverbrauch um rund fünf Prozent steigen.
  • Ballast abwerfen und den Kofferraum regelmäßig entrümpeln. 20 Kilo weniger senken den Verbrauch um 0,2 Liter pro 100 Kilometer.
  • Ungenutzte Dachgepäckträger gehören in den Keller, weil sie den Luftwiderstand und damit den Spritverbrauch erhöhen.

Während der Fahrt:

  • Nach dem Starten sofort losfahren. Das Warmlaufen kostet Geld und schadet der Umwelt
  • Vorausschauend fahren, vor roten Ampeln rechtzeitig vom Gas gehen. Kein Kavaliersstart beim Anfahren, das kostet enorm viel Sprit.
  • Rechtzeitig schalten, die optimale Drehzahl liegt bei ca. 2500 Umdrehungen.
  • Auch bei kürzeren Wartezeiten an Ampeln, Bahnübergängen oder im Stau den Motor ausschalten.
  • Auf Autobahnen maximal 130 kmh fahren, möglichst konstante Geschwindigkeit halten.

Noch mehr Tipps:

  • Pendler sollten Fahrgemeinschaften gründen.
  • Spritpreise vergleichen und die billigste Tankstelle suchen.
  • Sonntagnachmittag und Montag sind die Benzinpreise normalerweise am günstigsten.
  • Rush-Hour möglichst vermeiden. Ohne Stau fährt es sich ruhiger als bei "Stop and Go".
  • Ausreichende Pausen und klassische Musik beruhigen das Gemüt und den Gasfuß.
  • Auch Tanken, wenn die Anzeige noch auf einem Viertel steht, ist entspannender als der Stress an einer überfüllten Autobahntankstelle.

Den besten Tipp hat Kfz-Meister Bernhard Kampe zum Schluss. "Das Auto einfach mal stehen lassen" rät der begeisterte Radfahrer und empfiehlt die Nachahmung.

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