Coronavirus

Stadt Castrop-Rauxel verrechnet Kita-Gebühren für Corona-Januar später

Im Januar müssen Eltern für die Betreuung ihrer Kinder zwar erst die Gebühren entrichten. Dennoch ist sie kostenfrei. Wie die Stadt das regelt, teilte sie jetzt mit.
Die Kindertageseinrichtungen wie die am Stadtmittelpunkt (Foto) laufen in einem Pandemiebetrieb, der sich vom Notbetreuungs-Prinzip im Frühjahr unterscheidet. Trotzdem werden für Januar keine Gebühren erhoben. Im Frühjahr setzte man mit dem Gebühreneinzug auch schon mehrere Monate aus. © Tobias Weckenbrock

Die Stadt Castrop-Rauxel hat am Montag mitgrteilt, dass sie die Kita-Gebühren im Monat Januar zwar erheben wird, aber sie dann später verrechnet werden. Hintergrund ist die Corona-Pandemie, die zu einem stark eingeschränkten Betrieb in den Kindertagesstätten führt.

So sind alle Eltern aufgerufen, ihre Kinder zu Hause zu betreuen, so es geht. Die Rede ist nicht von einer Notbetreuung wie im Frühjahr. Damals mussten Eltern einen Beschäftigungsnachweis vorbringen, wenn sie ihre Kinder trotz des eingeschränkten Betriebs betreuen lassen wollten. Die Notbetreuung galt damals explizit für Eltern, die in besonders systemrelevanten Berufsgruppen arbeiten.

Bedarfsabfrage in vielen Kitas

Heute obliegt die Entscheidung den Eltern: Wer meint, dass er sein Kind bringen muss, kann das nach Absprache mit den Erzieherinnen einfach tun. Dazu starteten viele Kitas Anfang Januar eine Bedarfsabfrage für den weiteren Januar. In den Einrichtungen gelten ohnehin strikte Gruppentrennungs-Regeln.

Die Kita-Gebühren können also im Januar normal abgebucht werden. Im Februar wird dann kein Beitrag erhoben. Das ist auch unabhängig davon, ob Eltern ihre Kinder gebracht, sprich Leistungen in Anspruch genommen, oder sie zu Hause betreut haben. Rajko Kravanja hatte sich auf Anfrage unserer Redaktion schon vergangene Woche einer Forderung der Landes-SPD angeschlossen.

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