Stadt steht bei U3-Betreuung gut da

Kitaplätze

Im Vergleich zu anderen Städten in Nordrhein-Westfalen steht die Europastadt in punkto U3-Betreuung ausgesprochen gut da. Große Sorge, dass Kinder wegen des Betreuungsgelds ab August 2013 zu Hause behalten würden, hat Claudia Wimber, Leiterin des Bereichs Jugendförderung, auch nicht.

CASTROP-RAUXEL

von Von Gabriele Regener

, 07.11.2012, 14:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Betreuungplätze für ein Drittel der Unter-Dreijährigen ab 2013 - das hält Claudia Wimber, Leiterin des Bereichs Jugendförderung, für machbar.

Betreuungplätze für ein Drittel der Unter-Dreijährigen ab 2013 - das hält Claudia Wimber, Leiterin des Bereichs Jugendförderung, für machbar.

"Davon können zwei beantragte Maßnahmen bewilligt werden", rechnet Gabriele Bugges vor. Macht zusammen weitere 28 Plätze für U3-Kinder. Insgesamt stünden derzeit sechs Anträge zum Ausbau oder zur neuen Ausstattung vorhandener Raumkapazitäten in Kitas zur Entscheidung an. Weiteres Geld erhoffe sich die Stadt zum Beispiel vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe, so Bugges. Wunschziel ist laut Claudia Wimber eine Betreuungsplatz-Quote von 40 Prozent. Im kommenden Sommer für ein Drittel der Unter-Dreijährigen einen Betreuungsplatz bieten zu können, sei machbar. Von einem regen Interesse am Betreuungsgeld, das der Staat ab 1. August 2013 zahlen will, hat Claudia Wimber noch nichts feststellen können. Und die Sorge, dass gerade Kinder in sozial benachteiligten Familien um einen Kita-Platz gebracht würden, zerstreut sie. "Bei Empfängern von Transferleistungen wie Hartz IV wird das Betreuungsgeld auf die Zahlung angerechnet. Sie hätten also keinen Cent mehr, wenn sie ihr Kind nicht in eine Kita gäben", erklärt Wimber.

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