Coronavirus

Stadtrat Castrop-Rauxel beschließt Hilfen für Betriebe und Unternehmen

Die Stadt Castrop-Rauxel will weiter den örtlichen Betrieben helfen, die von Corona-Beschränkungen betroffen sind. Konkret bedeutet das eine weitere Stundung von Steuerzahlungen.
Die Stadt Castrop-Rauxel will Betrieben weiter etwa die Gewerbesteuer stunden. © Thomas Schroeter

Der Rat der Stadt hat in seiner letzten Sitzung im Jahr 2020 einer Verlängerung der bislang gewährten Liquiditätshilfen für Betriebe und Unternehmen zur Begegnung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zugestimmt.

Diese sehen insbesondere vor, dass Betrieben und Unternehmen, die durch die Folgen der Corona-Pandemie wirtschaftlich unmittelbar und erheblich betroffen sind, die Gewerbesteuer gestundet werden kann. Dies erfolgt zinslos auf Antrag und ist zunächst befristet bis zum 30. Juni 2021.

Anträge sind im Internet zu finden

Als „unmittelbar und nicht unerheblich“ Betroffene können demnach insbesondere Gewerbebetriebe gelten, bei denen aufgrund gesetzlicher und/oder behördlicher Anordnung die Betriebsstätten geschlossen sind. Als mittelbar Betroffene können Gewerbebetriebe gelten, die allgemein von Auftragsrückgängen wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen sind. Hierfür sind gegebenenfalls Nachweise erforderlich.

Stundungsanträge können Gewerbetreibende auch für fällige Vergnügungssteuern stellen. Laufende Gewebesteuervorauszahlungen können außerdem herabgesetzt werden. Hierfür ist ebenfalls ein Antrag notwendig.

Die Vordrucke für entsprechende Anträge sind auf der städtischen Internetseite www.castrop-rauxel.de im Bürgerservice unter dem Schlagwort Gewerbesteuer zu finden.

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