Stadtteilbeirat hat seine Arbeit aufgenommen

Stadtteilentwicklung

Der Stadtteilbeirat für Habinghorst soll den mehrjährigen Prozess der Stadtteilentwicklung in Habinghorst begleiten. Das Gremium kam am Mittwochabend erstmals zusammen. Und überlegte, wie es die 50.000 Euro, über das es in den nächsten beiden Jahren verfügt, einsetzt.

HABINGHORST

von Von Peter Wulle

, 13.10.2011, 14:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Gremium setzt sich aus Bewohnern, sachkundigen Bürgern und Politikern zusammen. Der Beirat beschäftigte sich zum Auftakt in der Fridtjof-Nansen-Realschule noch stark mit sich selbst. "Sie sind die Experten vor Ort", sagte Martin Vöcks vom Stadtteilmanagement den 25 stimmberechtigten Mitgliedern und ihren Vertretern. Der Stadtteilbeirat soll nicht nur die 50.000 Euro auf möglichst viele kleine Projekte verteilen, sondern vor allem Empfehlungen an die Verwaltung und die Lokalpolitiker im Stadtrat aussprechen. "Als Erfolg wird man die Arbeit des Beirats am Ende bezeichnen können, wenn es gelingt, die Lokalpolitik einzubinden", erklärte Martin Elbl aus dem Stadtteilbüro. Die Habinghorster Wünsche und Probleme sollen Themen im Stadtrat werden. Ferner sei auch die Teilnahme von möglichst vielen interessierten Bürgern an den immer öffentlichen Sitzungen des Stadtteilbeirats ein Gradmesser für erfolgreiche Arbeit.

Möglich, was bisher für unmöglich gehalten wird

Dass Habinghorst Entwicklungspotenzial hat und einiges in dem Ortsteil möglich ist, was bisher für unmöglich gehalten wird, zeigte sich in einer ersten inhaltlichen Debatte. "Wo gibt es in Habinghorst Räumlichkeiten für eine Ausstellung?", fragte Jürgen Dreyer aufgrund der vom Stadtteilbüro vorgebrachten Idee, auch Kulturveranstaltungen zu organisieren.Dreyer erhielt gleich zwei Antworten: in Schaufenstern an der Lange Straße könne man Bilder ausstellen, meinte Werner Eltgen, und Jürgen Wiegemann bot als Schulleiter des Berufskollegs das dortige Pädagogische Zentrum als Ausstellungsort an.

 

 

 

 

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