Dieses Wochenende: Sternsinger-Aktion in Castrop-Rauxel sammelt für Libanon

Sternsinger

Traditionell sind in der ersten Januar-Woche die Sternsinger unterwegs. Als Könige verkleidete Kinder ziehen an diesem Wochenende durch die Straßen und sammeln Geld für Bedürftige.

Castrop-Rauxel

, 04.01.2020, 05:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dieses Wochenende: Sternsinger-Aktion in Castrop-Rauxel sammelt für Libanon

In der ersten Januar-Woche sind traditionell die Sternsinger unterwegs. In unserer Redaktion war wieder eine Gruppe der Lambertus-Gemeinde zu Besuch. © Janine Jähnichen

Zum Jahresbeginn kann man traditionell Gruppen von verkleideten Kindern sehen, die von Haustür zu Haustür ziehen. Sie sammeln im Sternsinger-Projekt Geld für Bedürftige.

In unserer Redaktion war am Freitag eine Gruppe aus der St.-Lambertus-Gemeinde Castrop zu Gast. Auch in den anderen Gemeinden des Pastoralverbundes Süd, der Pfarrei Corpus Christi und der Lambertus-Gemeinde in Henrichenburg werden die Sternsinger in diesen Tagen den Segen für das neue Jahr an den Haustüren verteilen.

Dieses Wochenende: Sternsinger-Aktion in Castrop-Rauxel sammelt für Libanon

In der Schutzengel-Gemeinde Frohlinde stehen die Sternsinger in den Startlöchern. Am Samstag, 4. Januar, sammeln sie Spenden und verteilen den Segen. © Gemeinde

Sie schreiben mit Kreide 20 C+M+B 20 an die Hauswand. Das steht für die Jahreszahl und „Christus mansionem benedicat“, die lateinische Formel für „Christus segne dieses Haus“. Wo malen nicht geht, sind heute auch oft Aufkleber zur Hand.

Im Jahr 2020 läuft die bundesweite Spenden-Aktion unter dem Motto „In Frieden aufwachsen im Libanon und weltweit“. Das gespendete Geld fließt unter anderem in ein Flüchtlingscamp im Libanon.

Hilfe für geflüchtete Familien im Libanon

Dort leben viele Familien, die vor dem Krieg in ihrer Heimat Syrien fliehen mussten. Gemeinsam mit dem Jesuiten-Flüchtlingsdienst möchten die Sternsinger den Geflüchteten ein Stück Normalität zurückbringen. Für die Kinder im Camp sollen Zentren geschaffen werden, in denen Unterricht und Freizeitaktivitäten angeboten werden. Außerdem soll es psychologische Hilfe für Traumatisierte geben.

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