Offizielles Verbot: Kein Sternsinger-Besuch an den Haustüren

Alternativen gesucht

Die Gemeinden im Erzbistum Paderborn müssen bei der kommenden Sternsingeraktion endgültig auf den Besuch an der Haustür verzichten. Das geht aus einem Schreiben des Generalvikars hervor.

Castrop-Rauxel

, 18.12.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Sternsinger-Aktionen werden im kommenden Jahr gänzlich anders ausfallen als in den vergangenen Jahren.

Die Sternsinger-Aktionen werden im kommenden Jahr gänzlich anders ausfallen als in den vergangenen Jahren. © Volker Engel (Archiv)

Lange wurde überlegt und darüber diskutiert, wie die Sternsinger-Aktionen im kommenden Januar trotz der anhaltenden Corona-Pandemie vonstatten gehen könnten. Jetzt gibt es zumindest in einem Punkt Gewissheit: einen Besuch der Sternsinger an den einzelnen Haustüren wird es in den Castrop-Rauxeler Gemeinden des Erzbistums Paderborn nicht geben.

Segen soll kontaktlos überbracht werden

„Wir haben uns am Montagabend noch mit allen Sternsinger-Verantwortlichen zu einem Zoom-Meeting getroffen, um über die Aktionen im Januar zu sprechen. Uns war da schon bewusst, dass wir vermutlich auf das Von-Tür-zu-Tür-Ziehen dieses Mal verzichten müssen“, erklärt Dorothee Reckinger vom Pastoralverbund Castrop-Rauxel-Süd.

Am Mittwoch (16.12.) habe man dann ein offizielles Schreiben vom Generalvikariat mit den neuen Corona-Regelungen bekommen. Unter anderem enthalten: ein eindeutiges Verbot für die Sternsinger, rund um den Tag der Heiligen drei Könige den Segen direkt an den Haustüren zu spenden.

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„Wir wollen natürlich nicht verantworten, dass die Kinder die Häuser besuchen und sich da möglicherweise noch mit dem Virus anstecken. Deshalb werden wir jetzt schauen, wie man trotzdem den Segen übermitteln kann“, so Reckinger. Wo möglich, werde man den Segen kontaktlos überbringen. Wie genau die Sternsinger-Aktionen dann aussehen werden, sei derzeit noch nicht überall geklärt.

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