Straßenstrich wird unwahrscheinlich

Deininghausen

Die von der Dortmunder Stadtverwaltung erwogene Verlegung des Straßenstrichs von der Ravensberger Straße in der Nordstadt zur Stadtgrenze mit Castrop-Rauxel an das Kohlekraftwerk Knepper ist offenbar vom Tisch.

CASTROP-RAUXEL

von Von Michael Fritsch

, 16.03.2011, 16:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Szene vom Dortmunder Straßenstrich. Gibt es so etwas bald auf dem Gelände des Kohlekraftwerks Knepper zu sehen?

Eine Szene vom Dortmunder Straßenstrich. Gibt es so etwas bald auf dem Gelände des Kohlekraftwerks Knepper zu sehen?

Nach den Worten des Dortmunder Oberbürgermeisters Ullrich Sierau (SPD) sei eine solche Variante inzwischen "als nicht realistische Perspektive" wieder verworfen worfen. Stattdessen, so Sierau, gebe es aus seiner Sicht jetzt nur noch die Alternativen Komplett-Schließung oder Verkleinerung am selben Standort. Demgegenüber plädieren die Grünen in der Nachbarstadt nach wie vor für eine Verlegung, weil sie ansonsten eine Verdrängung des Gewerbes fürchten. Endgültige Klarheit über diese Frage schafft der Rat in seiner Sitzung am 31. März. Zu dem vom hiesigen SPD-Vorsitzenden Rajko Kravanja in dieser Angelegenheit angekündigten Gespräch mit seinem Dortmunder Amtskollegen Franz-Josef Drabig wird es gleichwohl kommen. Auch abseits der Prostitutions-Problematik gebe es genug Themenfelder, auf denen es Abstimmungsbedarf mit Dortmund gebe, unterstrich Kravanja.

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