Team Fridays for future C-R fordert im Ratssaal zu verantwortlichem Handeln auf

Umweltschutz

Es kommt nicht oft vor, dass es aus allen Fraktionen und von so vielen Zuschauern Applaus im Ratsaal gibt. Die Jugendlichen vom Team „Fridays for future“ können das für sich reklamieren.

Castrop-Rauxel

, 05.04.2019, 08:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Team Fridays for future C-R fordert im Ratssaal zu verantwortlichem Handeln auf

Im Ratssaal der Stadt Castrop-Rauxel hingen an diesem Donnerstag viele Transparente, die sich um den Erhalt der alten Eiche an der Emscher drehten. FFF C-R war auch vor Ort. © Tobias Weckenbrock

Lea Leidig, Nassir Tamouh und viele weitere der jungen Vertreter der Bewegung „Fridays for future C-R“ waren im Ratssaal zu Gast und hatten vor der Eröffnung der Ratssitzung sogar Rederecht. Vier Mitglieder, zum Teil auch aus dem KiJuPa der Stadt, verlasen eine Liste an Forderungen wie dem Ausbau eines Radwegenetzes, dem teilweisen Verzicht auf Fleisch, das Setzen auf Ökostrom und viele weitere Dinge, die dem Klimawandel entgegenwirken sollen.

Team Fridays for future C-R fordert im Ratssaal zu verantwortlichem Handeln auf

Das Team „Fridays for Future C-R“ bei seiner Rede im Ratssaal, unter anderem mit Lea Leidig (v.l.), Lene Leidig, Okan Demirci und Tabita Omidi. © Tobias Weckenbrock

Sie wiesen auf ihre erste Demonstration im März mit rund 500 Teilnehmern vom Marktplatz zum Europaplatz hin. Über 100 Zuhörer auf der Empore des Ratssaals und die rund 50 Ratsmitglieder spendeten Applaus für das Engagement der jungen Menschen. Auch Bürgermeister Rajko Kravanja dankte den Anwesenden.

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Michael Werner, Vorstand des EUV-Stadtbetriebes, wies im Nachgang darauf hin, wie viele Millionen Kilowattstunden Ökostroms in Castrop-Rauxel bereits verbraucht würden.

Team Fridays for future C-R fordert im Ratssaal zu verantwortlichem Handeln auf

Mehr als 100 Zuhörer und rund 50 Politiker im Ratssaal am Donnerstag, 4. April 2019. © Tobias Weckenbrock

Die Bewegung „Fridays for future C-R“ ist derzeit weiter aktiv, trifft sich regelmäßig etwa einmal in der Woche und plant eine zweite Kundgebung, die in den Osterferien stattfinden soll.

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