Telekom verspricht schnelles Internet bis Mitte 2015

Glasfaserausbau läuft

Bisher leiden vor allem viele Frohlinder, wenn sie "mal schnell" ins Internet wollen. Die Netzqualität dort lässt zu wünschen übrig. Aber Besserung ist in Sicht: Bis Ende des zweiten Quartals 2015 will die Telekom dafür sorgen, dass der größte Teil der Haushalte in Castrop-Rauxel vom schnellen Internet profitieren kann.

CASTROP-RAUXEL

von Jörg Reiners

, 02.09.2014, 18:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Signalisieren Aufbruch in Sachen schnelles Internet: Die Telekom-Werbung und beteiligte Akteure.

Signalisieren Aufbruch in Sachen schnelles Internet: Die Telekom-Werbung und beteiligte Akteure.

Hintergrund des Glasfasernetzausbaus ist ein Aktionsplan, den die letzte Bundesregierung zum Ausbau der Breitbandvernetzung beschlossen hat. Die Deutsche Bank beziffert den Investitionsaufwand auf 85 Milliarden Euro, für Castrop-Rauxel liegt er nach Schätzung des Landeswirtschaftsministeriums bei etwa 15 Millionen Euro.

Ob aber alle Internetnutzer in Castrop von den neuen schnellen Glasfaser- und Kabelsträngen profitieren können, hängt wesentlich von der Qualität der Zuleitungen in den Häusern selbst ab. Die Landeszentrale der Verbraucherberatungen dazu: „Schnelles Internet auf der Straße bedeutet nicht automatisch auch schnelles Internet bei sich im Heim. Wenn man im Wohngebäude über veraltete Leitungsstärken verfügt, ist das in etwa so, als wenn Sie ins Haus eine Wasserleitung mit einer Kapazität von 100 Litern in der Sekunde montiert bekommen, Sie aber selbst im Haus nur über Wasserleitungen verfügen, die zehn Liter in der Sekunde transportieren können.“

Doch die Verbraucherzentrale weist ebenso darauf hin, dass die meisten hausinternen Leitungen und Verkabelungen bereits auf höhere Leistungen ausgelegt seinen. Insofern dürfen insbesondere die Frohlinder, wo die Schnelligkeit bislang zu wünschen übrig lässt, durchaus Hoffnung haben.  

Hintergrund des Glasfasernetzausbaus ist ein Aktionsplan, den die letzte Bundesregierung zum Ausbau der Breitbandvernetzung beschlossen hat. Die Deutsche Bank beziffert den Investitionsaufwand auf 85 Milliarden Euro, für Castrop-Rauxel liegt er nach Schätzung des Landeswirtschaftsministeriums bei etwa 15 Millionen Euro.

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